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Kommission erhöht Transparenz in der wissenschaftlichen Beratung im Bereich Fischerei

Am 19. Mai wurde angekündigt, dass die Sitzungen des wissenschaftlich-technischen und wirtschaftlichen Fischereiausschusses (STECF), dem Beratungsgremium für Fischerei der Europäischen Kommission, für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die nächste Sitzung des STEC...

Am 19. Mai wurde angekündigt, dass die Sitzungen des wissenschaftlich-technischen und wirtschaftlichen Fischereiausschusses (STECF), dem Beratungsgremium für Fischerei der Europäischen Kommission, für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die nächste Sitzung des STECF zum Thema "Gemischte Fischereien und Regelung zur Steuerung des Fischereiaufwands im Rahmen der Wiederauffüllungs- und Bewirtschaftungspläne" findet vom 5. bis 9. Juni 2006 statt und ist versuchsweise für Personen aus der Öffentlichkeit mit Beobachterstatus zugänglich. Die Beobachter haben die Möglichkeit, den Diskussionen zuzuhören, und können aufgefordert werden, daran teilzunehmen. Im Rahmen der Sitzung wird die Wirksamkeit der Wiederauffüllungspläne behandelt. Es wird unter anderem um die Ergebnisse der von den Wiederauffüllungsplänen betroffenen Fischereien in den Bereichen Steuerung des Fischereiaufwands, Anlandungen, Beifänge und Rückwürfe gehen. In einer Stellungnahme dazu sagte Joe Borg, EU-Kommissar für Fischerei und maritime Angelegenheiten: "Ich freue mich sehr über diese Entscheidung des STECF, die dazu beitragen wird, die Zusammenarbeit und das Vertrauen zwischen den Wissenschaftlern und den anderen Beteiligten zu stärken. Dies ist wesentlich für die Entwicklung und Durchführung wirksamerer Bewirtschaftungsmaßnahmen zugunsten der Wiederauffüllung erschöpfter Bestände." Die Abhaltung der Sitzung in dieser Form ist zunächst ein Pilotversuch. Nach Bewertung der Ergebnisse wird der STECF erwägen, Beobachter zu anderen Sitzungen zuzulassen. Welche dies sein werden, wird von Fall zu Fall festgelegt. Der STECF wurde 2002 gemäß EU-Verordnung gegründet und wird regelmäßig zu Fragen der Erhaltung und Bewirtschaftung lebender aquatischer Ressourcen, unter anderem im Hinblick auf biologische, ökonomische, umweltbezogene, soziale sowie technische Aspekte, gehört. Die Kommission berücksichtigt die Empfehlungen des STECF, wenn sie Vorschläge zur Bestandsbewirtschaftung ausarbeitet.