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Inhalt archiviert am 2023-03-02

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Nordische Staaten sind aufgerufen, Forschungszusammenarbeit zu erhöhen

Mitgliedern des Nordischen Rats zufolge müssen die Länder der nordischen Region die Bedingungen für Forschung verbessern, wenn sie nicht hinter anderen größeren europäischen Ländern zurückbleiben wollen. Dabei sollte es vorrangig um die Beteiligung an internationalen Projekten...

Mitgliedern des Nordischen Rats zufolge müssen die Länder der nordischen Region die Bedingungen für Forschung verbessern, wenn sie nicht hinter anderen größeren europäischen Ländern zurückbleiben wollen. Dabei sollte es vorrangig um die Beteiligung an internationalen Projekten und um Forschungszusammenarbeit gehen. Diese Ansichten wurden von Mitgliedern der "Mittengruppen", einer der parlamentarischen Gruppen des Rats, geäußert. "Hierbei gibt es keine Alternative. Wir müssen in der Forschung in der Nordischen Region noch enger zusammenarbeiten", sagte Dagfinn Høybråten, Mitglied von "Mittengruppen" und Präsident des Nordischen Rats. "Von einer engeren Kooperation werden die einzelnen Forschungseinrichtungen profitieren, aber vor allem wird sie die nordische Forschung angesichts des globalen Wettbewerbs auf eine viel bessere Grundlage stellen. Wenn wir alle an einem Strang ziehen, wird die nordische Forschung die kritische Masse aufbringen, die es uns ermöglicht, auf gleicher Augenhöhe mit den großen europäischen Ländern zu konkurrieren", fuhr er fort. "Mittengruppen"schlägt vor, dass Schwerpunkte auf die Vereinheitlichung der Arbeit einzelner nationaler Forschungsräte und auf die Öffnung nationaler Programme gelegt werden sollten. Laut Høybråten seien diese Veränderungen notwendig, um den zukünftigen Wohlstand der Region zu sichern. "Wenn das nordische Wohlstandsmodell die Anforderungen der Zukunft bewältigen soll, müssen wir die bestmöglichen Bedingungen für Innovation, Ausbildung und Forschung schaffen. Beispielsweise werden wir von Mobilität und Dynamik in der Forschungsumwelt abhängig sein. Wir müssen es für nordische Forscher leichter und attraktiver machen, in der Region zu arbeiten." "Hoffentlich wird dieser Vorschlag zur Einrichtung spannender neuer Forschungsprojekte führen und insbesondere dabei helfen, nordische Forschung von großem internationalem Format zu schaffen", hofft Høybråten. Der 1957 gegründete Nordische Rat ist ein Forum für die nordische parlamentarische Zusammenarbeit. Dem Rat gehören 87 gewählte Mitglieder an, die fünf Länder (Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Schweden) und drei autonome Territorien (Färöer Inseln, Grönland und Åland) der Region vertreten.

Länder

Dänemark, Finnland, Färöer, Island, Norwegen, Schweden

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