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Was haben Prinzen, Anwendungen und Pflegerobotor gemeinsam?

Antwort: Die ICT 2010 unter dem Moto "Digitally Driven", die von der Europäischen Kommission als Präsentation der Informations- und Kommunikationstechnologie organisiert wurde. Diese alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung konnte ihrem Anspruch als führendes europäisches F...

Antwort: Die ICT 2010 unter dem Moto "Digitally Driven", die von der Europäischen Kommission als Präsentation der Informations- und Kommunikationstechnologie organisiert wurde. Diese alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung konnte ihrem Anspruch als führendes europäisches Forum für IKT-Forschung und -Innovation gerecht werden. Mehr als 5.000 Forscher, führende Industrieunternehmen, politische Entscheidungsträger und sogar ein Prinz hatten vom 27. bis zum 29. September in Brüssel die Gelegenheit, sich einen Eindruck von den Fortschritten der letzten 25 Jahre auf dem Gebiet der IKT-Forschung zu verschaffen. Während eines reich gefüllten Konferenzprogramms teilten sich europäische Wissenschaftler und Technologen die Bühne mit Vertretern führender Industrieunternehmen und Politikern, unter anderem auch der Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Neelie Kroes, der Vizepräsidentin des Europaparlaments Silvana Koch-Mehrin und den Vorstandsvorsitzenden von Ericsson und SAP, um nur einige zu nennen. Das CORDIS-Team war auch auf der ICT 2010 vertreten, um eine außergewöhnliche Touchscreen-Anwendung vorzustellen, die für die Generaldirektion Informationsgesellschaft und Medien der Europäischen Kommission entwickelt wurde. Die farbenfrohe Anwendung lässt eine beispiellose Ära von Spitzenleistungen auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung lebendig werden. Die Konferenzteilnehmer waren von dieser dynamischen Anwendung angetan, die auf zwei Touchscreens im für die Europäische Kommission reservierten Bereich der Ausstellung präsentiert wurde. Unter der Überschrift "Vorausgedacht... 25 Jahre europäische IKT-Forschung" zeigt die flash-basierte Anwendung ein Gehirn in 3D, das sich langsam dreht, während blaue elektrische Signale zu den Neuronen wandern, die ausgewählte Themen darstellen, bei denen die europäische IKT-Forschung einen entscheidenden Beitrag geleistet hat, wie beispielsweise in der Robotik, der Mikroelektronik und der Photonik. Hinter jedem Thema verbirgt sich eine Reihe ausgewählter Etappen und Fakten, die angezeigt werden, wenn das entsprechende blinkende Axon berührt wird. Zu den weiteren Funktionen gehören eine maßgeschneiderte Diashow der wichtigsten politischen Momente für die IKT-Forschung in den vergangenen Jahrzehnten sowie ein Videoclip der zeigt, wie dadurch Produkte und Services entstanden sind, die den Bürgern Europas im alltäglichen Leben zur Seite stehen, angefangen beim allgegenwärtigen GSM bis hin zu bahnbrechender Telemedizin. Deutlich beeindruckt An den über 200 Ständen auf der mehrere tausend Quadratmeter großen Ausstellungsfläche konnten die Abgeordneten einen Einblick in die neuesten Ideen der europäischen Forschungskonsortien gewinnen, angefangen bei neuen Sicherheitssystemen bis hin zu "Pflegerobotern" im Haushalt. Die Konferenzteilnehmer ließen sich von der "digital geladenen" Atmosphäre begeistern. In der Zwischenzeit drängte sich die Presse, um die beste Aufnahme des belgischen Prinzen Philippe und der EU-Kommissarin Neelie Kroes (siehe Foto) zu ergattern, als sie durch die Ausstellung geführt wurden. "Jeder wollte ein gutes Foto vom Prinzen machen, als ihm die neue Touchscreen-Anwendung der Europäischen Kommission vorgeführt wurde", erklärte eine Pressevertreterin, die das Gefolge begleitete. "Der Prinz war, von dem, was er gesehen hat, deutlich beeindruckt", sagte sie CORDIS-Nachrichten gegenüber. Die Touchscreen-Anwendung hat eine große Schwester, die für das Internet entwickelt wurde und Anfang Oktober auf CORDIS verfügbar sein wird. Die Website bietet weitere Hintergrundinformationen zu den Programmen und Projekten, die der europäischen IKT-Forschung Auftrieb geben.

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Belgien