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Inhalt archiviert am 2023-03-16

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Internationaler Frauentag zum Fortschritt und dem Kampf gegen Ungleichheit

Unabhängig von Rasse, Alter, Staatsangehörigkeit, Beruf oder Bildungsstand feierten Frauen auf der ganzen Welt am 8. März den 101. Internationalen Frauentag. Obwohl im Laufe der Jahre große Fortschritte erzielt wurden, kämpfen Frauen auch weiterhin gegen unzählige Dinge, die s...

Unabhängig von Rasse, Alter, Staatsangehörigkeit, Beruf oder Bildungsstand feierten Frauen auf der ganzen Welt am 8. März den 101. Internationalen Frauentag. Obwohl im Laufe der Jahre große Fortschritte erzielt wurden, kämpfen Frauen auch weiterhin gegen unzählige Dinge, die sich täglich auf ihr Leben auswirken. Es ist ein Wettlauf gegen die Ungleichheit, und das darf nicht ignoriert werden. Tausende von Veranstaltungen fanden statt, um den Fortschritt der Frauen und die fortgesetzten Bemühungen um Gleichheit für alle zu feiern. Soziale Medien wie Facebook und Twitter standen in Flammen, als Frauen Anekdoten, Erfahrungen und Gedanken austauschten, um das Bewusstsein für die wichtige Rolle, die sie in unserer Gesellschaft spielen, zu heben. Weltbekannte Würdenträger, darunter US-Präsident Barack Obama und der britische Premierminister David Cameron, forderten alle, jung wie alt, auf, Gewalt gegen Frauen mithilfe von Social-Media-Initiativen aus der Welt zu schaffen. Durch Maßnahmen und die Aufrechterhaltung von Unterstützung wird ein Wandel ausgelöst und den Frauen zu einem besseren Leben verholfen. Eine Reihe von Prominenten, darunter die Schauspielerin Reese Witherspoon und die schottische Sängerin Annie Lennox, beide Aktivistinnen für Frauenrechte, waren an diesem Tag in verschiedenen Veranstaltungen präsent. Der internationale Frauentag gibt Frauen und Mädchen die Chance, ihre Errungenschaften zu feiern sowie die Möglichkeit, Veränderungen voranzutreiben, die zu mehr Gleichheit und einer positiveren Einstellung führen. In ihrem Kommentar zur Bedeutung dieses Tages sagte Glenda Stone, Gründerin der Website internationalwomensday.com die als globale Drehscheibe für Events, News und Ressourcen des internationalen Frauentags dient: "In den letzten fünf Jahren sind die Aktivitäten am internationalen Frauentag sprunghaft angestiegen. Dies ist auf die große Popularität der sozialen Medien, das Engagement prominenter Persönlichkeiten und von Unternehmen zurückzuführen, die an diesem Tag Sponsoring-Aktionen und Großveranstaltungen durchführen. Unsere Community twitter.com/womensday mit rund 10.000 Anhängern funktioniert phänomenal beim Austausch von Videos, Informationen und Neuigkeiten in Echtzeit. Offline sind die großen Frauen-Kundgebungen durch den Einsatz von Social Media noch größer geworden. Es wäre schwer ein Land zu finden, in dem dieser Tag nicht in irgendeiner Weise gefeiert wurde." Die EU und ihre Bürger zu unterstützen Frauen und ihre Bemühungen für den Wandel. Dies gilt insbesondere in Bezug auf die Unterstützung von Tausenden von Familien und Gemeinden und vielen Ländern, um ihre Einstellung zu gefährlichen traditionellen Praktiken, einschließlich der weiblichen Genitalverstümmelung/Beschneidung (FGM/C) in Afrika, zu verändern und zu stoppen. Ein Beispiel dafür ist ein Projekt zwischen der EU und der UNICEF, das unter der Generaldirektion für Entwicklung und Zusammenarbeit (EuropeAid) in Höhe von 3,9 Mio. EUR finanziert wird. Dieses Projekt führte einen gemeinsamen Ansatz ein, der auf dem umfassenden Verständnis gründet, wie man soziale Normen verändern muss, um schädliche Praktiken zu beenden. Dank dieses Projekts werden viele Mädchen in Ägypten, Eritrea, Äthiopien, Senegal und Sudan nicht mehr einer Praxis unterzogen, die extreme physische als auch emotionale Schmerzen verursacht. Zum Beispiel haben mehr als 5.300 Gemeinden im Senegal FGM/C in den letzten 10 Jahren aufgegeben, und Experten schätzen, dass das Land das erste sein wird, das diese Praxis bis zum Jahr 2015 vollständig abschaffen wird. Die Aufklärung über die Gefahren dieser Praxis wird möglich, weil großflächige Diskussionen in den Gemeinden und die Debatte auf nationaler Ebene über verschiedene Themen, einschließlich der Menschenrechte, angeregt werden. In seinem Kommentar zu den Ergebnissen der Studie, sagte EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs: "Ich finde es völlig inakzeptabel, dass diese Praktiken, die ganz klar einen Verstoß gegen die Menschenrechte darstellen, im 21. Jahrhundert weiterhin fortgesetzt werden. Deswegen bin ich froh, dass die EU-Hilfe hier wirklich etwas bewirken kann. Indem wir an der Basis Aufklärungsmaßnahmen über die Gefahren weiblicher Genitalverstümmelungen durchführen, haben wir mit dazu beigetragen, dass es für junge Frauen in ganz Afrika nun Alternativen gibt und dass sie eine Chance haben, in Zukunft aktiv in ihren Gemeinschaften mitzuwirken."Weitere Informationen erhalten Sie hier: EuropeAid: http://ec.europa.eu/europeaid/index_en.htm(öffnet in neuem Fenster) International Women's Day: www.internationalwomensday.com

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