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Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für Aktionen zur Verkehrsverlagerung, katalytische Aktionen, Meeresautobahnen, Verkehrsvermeidung und gemeinsame Lernaktionen im Rahmen des Zweiten Marco-Polo-Programms

Die Europäische Kommission hat eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für Aktionen zur Verkehrsverlagerung, katalytische Aktionen, Meeresautobahnen, Verkehrsvermeidung und gemeinsame Lernaktionen im Rahmen des Zweiten Marco-Polo-Programms veröffentlicht. Die Verla...

Die Europäische Kommission hat eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für Aktionen zur Verkehrsverlagerung, katalytische Aktionen, Meeresautobahnen, Verkehrsvermeidung und gemeinsame Lernaktionen im Rahmen des Zweiten Marco-Polo-Programms veröffentlicht. Die Verlagerung des Gleichgewichts zwischen den Verkehrsträgern, um eine nachhaltigere Entwicklungsstrategie zu erzielen, steht seit 2001 im Mittelpunkt der europäischen Politik. Aktuelle politische Ziele zielen darauf ab, die Leistung von multimodalen Logistikketten unter anderem durch den verstärkten Einsatz energieeffizienter Verkehrsträger zu optimieren. Dies sollte dazu führen, dass bis 2030 30% und bis 2050 mehr als 50% des Straßengüterverkehrs über 300 km auf andere Verkehrsträger wie Schiene oder Binnenwasserstraßen verlagert werden. Das Programm Marco Polo II ist bestrebt, zu diesen Ziele beizutragen. Es läuft zwischen 2007 und 2013 mit einem Gesamtbudget von 450 Mio. EUR. Das Programm schlägt vor, Maßnahmen zur Reduzierung der Straßenüberlastung durch Güterverkehr, zur Verbesserung der Umweltfreundlichkeit des Verkehrssystems und des intermodalen Verkehrs zu unterstützen und damit einen Beitrag zu einem effizienteren und nachhaltigen Verkehrssystems zu leisten, das der EU einen Mehrwert bieten wird, ohne negative Auswirkungen auf den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt zu haben. Weitere Ziele von Marco Polo II sind das Auffangen von Verlusten aus der Anfangsphase der Verlagerung des Güterverkehrs auf neue oder verbesserte intermodale Dienstleistungen oder aus Aktionen zur Güterverkehrsvermeidung. Im Jahr 2012 unterstützt das Programm fünf verschiedene Aktionsarten: - Aktionen zur Verkehrsverlagerung; - katalytische Aktionen; - Meeresautobahnen; - Aktionen zur Verkehrsvermeidung durch Integration des Transports in die Fertigungslogistik; - gemeinsame Lernaktionen.Die offizielle Bekanntmachung finden Sie unter: ABl. Nr. C 177 vom 20. Juni 2012(öffnet in neuem Fenster)

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