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Neues von STEFY: Ehrgeizige Pläne für ein innovatives KMU im Bereich Lebensmittelsicherheit

In Ausgabe 78 des Research*eu Magazins haben wir uns auf Forschungsarbeiten konzentriert, mit denen ein sicheres und hochwertiges Nahrungsmittelsystem gewährleistet werden soll. Eines der vorgestellten Projekte war STEFY (Sensor Technology for Food analYsis), in dessen Rahmen der Weg für einen 20-Minuten-Test bereitet wurde, der die Sicherheitsnormen in der Wein- und Mehl- bzw. Getreideindustrie sicherstellen soll. Wir unterhielten uns mit Matteo Salina, Koordinator von STEFY und CEO des führenden Projektpartners, dem italienischen KMU Proxentia.

Industrielle Technologien

Bei STEFY ging es stets in erster Linie um die Bereitstellung einfacher, präziser und preiswerter Messungen der Lebensmittelsicherheit an Produktionsstandorten, die mit der derzeitigen Technologie nicht möglich sind. Das STEFY-Team hat dieses Ziel durch eine patentierte „Reflective Phantom Interface“-Technologie (RPI) erreicht, welche die grundlegenden optischen Eigenschaften der Lichtreflexion nutzt. „Als wir uns das letzte Mal unterhielten, haben wir gerade den Eintritt in den Wein- und Mehl- bzw. Getreidemarkt vorbereitet“, sagt Salina. „Momentan führen wir eine umfangreiche Marketingkampagne in Spanien und Italien durch und stehen dort mit einigen großen Weinherstellern und -händlern in Kontakt. Außerdem nehmen wir weltweit an verschiedenen bedeutenden Veranstaltungen teil und einer unserer Techniker arbeitet in einigen der wichtigsten [Wein-]Keller in Spanien und Italien. Dort führt er Vor-Ort-Schulungen durch und erhebt wertvolle Daten, mit denen wir unser Gerät weiterentwickeln können.“ Proxentia beschränkt sich jedoch nicht nur auf diese zwei Märkte. „Da die Forschung für uns im Mittelpunkt steht, werden außerdem neue Bereiche erschlossen“, erklärt Salina. „Wir arbeiten auch an fertigen Lebensmitteln wie Backwaren und süßen Spezialitäten.“ Darüber hinaus konzentrieren sich Salina und sein Team auf verschiedene neue Kartuschen für den Nachweis und die Identifizierung von Pathogenen in Obst und Gemüse. Das neue Produkt kann zur Schädlingsüberwachung und -prävention in Gärtnereien und direkt auf dem Feld eingesetzt werden. Es ersetzt und beschleunigt einige Tests, die gewöhnlich nur in spezialisierten Labors durchgeführt werden. Proxentia ist nicht nur im Agrar- und Lebensmittelbereich aktiv. Über ein von der Lombardei finanziertes Projekt ist das Unternehmen sogar im Gesundheitswesen und der Krankheitsdiagnostik tätig. „Wir arbeiten mit anderen kleinen und mittleren Unternehmen zusammen, welche letztendlich die Entwicklung neuer Arzneimittel für die Onkologie und das zentrale Nervensystem fördern werden“, sagt Salina. Es scheint, als würde der Weg für Salina und sein Team ausschließlich nach oben führen. „Dank STEFY konnten wir Fachwissen erlangen, das von zahlreichen Forschungsinstituten nachgefragt wird, und können an einigen Spitzenprogrammen teilnehmen“, so Salina abschließend. „Durch das KMU-Instrument der EU hat STEFY grundlegend zur Entwicklung von Proxentia und seiner Fähigkeit, ein innovatives Verfahren und Produkt auf dem Markt für Lebensmittelsicherheit einzuführen, beigetragen.“

Länder

Italien