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Kommissar Bangemann präsentiert Task Force "Auto von morgen"

Am 6. Juli 1995 fand im Europäischen Parlament eine Konferenz zum Thema "Auto von morgen" statt. Bei dieser Gelegenheit stellte Kommissionsmitglied Martin Bangemann die kürzlich ins Leben gerufene Task Force "Auto von morgen" vor. Bangemann unterstrich die Dringlichkeit konkr...

Am 6. Juli 1995 fand im Europäischen Parlament eine Konferenz zum Thema "Auto von morgen" statt. Bei dieser Gelegenheit stellte Kommissionsmitglied Martin Bangemann die kürzlich ins Leben gerufene Task Force "Auto von morgen" vor. Bangemann unterstrich die Dringlichkeit konkreter Schritte, um die Kohärenz und Effizienz bereits laufender Maßnahmen zu verbessern. Diese Maßnahmen betreffen die Erforschung, Demonstration und Verbreitung von Fahrzeugen mit extrem geringem bzw. keinerlei Schadstoffausstoß. Er äußerte den Wunsch, daß die Gemeinschaftsaktion als Katalysator auf bereits laufende Arbeiten wirke und damit die kritische Masse schaffe, die zur schnelleren Entwicklung von Fahrzeugprototypen erforderlich sei. Die Kommission setzt auf die enge Zusammenarbeit mit der betroffenen Industrie: Automobilbau, Energieerzeuger und -verteiler, staatliche Behörden und Fahrzeugbetreiber. In diesem Zusammenhang kommen der neuen Task Force folgende Aufgaben zu: - Erstellung eines Aktionsplans in Zusammenarbeit mit allen Betroffenen, einschließlich Bedarfsermittlung, Festlegung vonPrioritäten und Entwurf von Maßnahmen (FTE, Demonstration, Validierung); - Festlegung der erforderlichen Rahmenbedingungen: Maßnahmen, Zeitplan, Leistungsziele sowie energie- und umwelttechnische Effizienzvorgaben; - Aufdeckung technologischer Engpässe; - Untersuchung der Möglichkeiten modernster Antriebstechnik; - Schaffung eines Bezugsrahmens für das 'Benchmarking'; - Entwicklung von Möglichkeiten zur Strategieüberprüfung, um die Vereinbarkeit zwischen Entwicklungen der Fahrzeugtechnik und neuen Gemeinschaftsstrategien (Energie, Umwelt, Industrie, Verkehr) sicherzustellen: - Ermittlung und Ausarbeitung von Maßnahmen zum schnelleren Transfer von FTE-Ergebnissen zum Markt.

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