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Spectroscopic diagnostics of organic pollution in natural waters

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Fluoreszenz-Spektroskopie für die Überwachung von Ölverschmutzungen

Die Beobachtung von Flüssen und Küstengewässern bei organischer Verunreinigung bringt Probleme verschiedener Art mit sich. Die Fluoreszenz-Spektroskopie erweist sich als wertvolle Technik für die Beobachtung von Ölverschmutzungen und anderen Schadstoffen auf Kohlenstoffbasis.

Klimawandel und Umwelt

Die Auswirkungen von natürlich vorkommenden organischen Substanzen, wie z.B. Bestandteile von Bakterien- oder Algenproteinen, müssen herausgefiltert werden. Es müssen jedoch spezifische Methoden zur Bestimmung von Schadstoffen, beispielsweise infolge Ölverschmutzungen, entwickelt werden. Für genaue quantitative Untersuchungen bedarf es der Verbesserung des Instrumentariums, und für die großmaßstäbliche Überwachung sind Fernerkundungsmethoden erforderlich. %Im Rahmen eines Kooperationsprogramms, an dem Laboratorien in Russland, Deutschland, Frankreich und Italien beteiligt sind, wird der Nutzen der Fluoreszenz-Spektroskopie untersucht. Mit spektroskopischen Analysen können gelöste Substanzen anhand ihrer Fluoreszenz-Signaturen identifiziert werden. Von grundlegender Bedeutung für das Projekt ist eine Studie über die Auswirkungen der Fluoreszenz-Sättigung: bei Einsatz von Hochleistungslasern für die Stimulation muss für die quantitative Bestimmung von Schadstoffen die Sättigung in Betracht gezogen werden. Das Team arbeitet ferner an einer neuen Methode zur Einschätzung der Dichte einer Ölschicht mittels Raman-Streuung. Als Ergebnis wird das Projekt neue Instrumente hervorbringen, die sich für den Einsatz in der Luft oder vom Schiff aus eignen und die eine effektivere Behandlung von ölverschmutzten Gewässern ermöglichen.

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18 September 2005