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Inhalt archiviert am 2024-05-27
Transparently Reconfigurable UbiquitouS Terminal

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Umkonfigurierbare Endgeräte mit bedienerfreundlicher Oberfläche

Mit neuen Entwicklungen in der Mobilfunktechnologie soll den anspruchsvollen Wünschen der Anwender Rechnung getragen werden. Im Zuge dieser Bemühungen entstehen derzeit fortschrittliche Benutzer-Endgeräte, die umkonfigurierbar und zugleich ausgesprochen bedienerfreundlich sind.

Durch Umkonfigurieren können Kommunikations-Endgeräte künftig in verschiedenen Betriebsarten arbeiten und unterschiedliche Funknetz-Zugangstechnologien nutzen. Jetzt wurde als erste Definition der zentralen funktionellen Komponenten und Interaktionen eine Systemarchitektur entwickelt, die Voraussetzung für die Unterstützung umkonfigurierbarer Endgeräte ist. Diese Entwicklung erfolgte in der Unified Modeling Language (UML), einer Programmiersprache, die auch von anderen interessierten Anwendern leicht verstanden und weiterentwickelt werden kann. Damit ein Wechsel zwischen den einzelnen Betriebsarten möglich ist, müssen die Endgeräte auf unterschiedlichen Ebenen - etwa im Basisband, auf HF-Ebene und im Bereich der Protokolle - umkonfiguriert werden. Um diese Voraussetzungen zu erfüllen, wurde eine Software-Architektur für ein umkonfigurierbares Basisband-Subsystem entwickelt. Für das Basisband-Subsystem eines umkonfigurierbaren Endgeräts sind mehrere Faktoren maßgeblich, angefangen bei der Endgerätekapazität über das Benutzerprofil bis hin zur Kapazität des jeweiligen Netzes. Für alle Endgeräte und Netze gilt es zu ermitteln, ob sie in eine Basisband-Umkonfiguration einbezogen werden können. Vor der Umkonfiguration müssen daher das Endgerät, das Benutzerprofil und das Netz zunächst auf ihre Fähigkeiten und Anforderungen geprüft werden. Um diesen Prozess zu erleichtern, wurden die nötigen Signalisierungsverfahren und Protokolle entwickelt, ebenso ein Verfahren für das Umkonfigurations-Management. Diese Entwicklungen bewegen sich bislang nur im Basisbandbereich, können aber auf höhere Umkonfigurationsebenen ausgedehnt werden. Mit diesem Projekt, so die Hoffnung der Projektpartner, könnten Benutzerszenarien definiert werden, aus denen sich die Anforderungen und Vorteile der Umkonfigurierbarkeit ableiten ließen. Schwerpunkt dieses innovativen Konzeptes ist der Anwendernutzen eines umkonfigurierbaren Funknetzes, auf das der Benutzer wie über ein eigenes Computerterminal zugreifen kann.

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