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Wiederverwendung telematischer Transport-Softwareanwendungen

Aufgrund der wechselnden und steigenden Anforderungen, die sich aus Stau und anderen unvorhergesehenen Verkehrsbehinderungen ergeben, müssen Verkehrsüberwachungssysteme ständig aktualisiert und auf dem neuesten Stand gehalten werden. Jedes System-Upgrade aber geht auf Kosten des bisher verwendeten voll funktionsfähigen System und ist mit steigenden Ausgaben verbunden.

Digitale Wirtschaft

Als Reaktion auf diese untragbaren und ständigen Aktualisierungskosten hat die EC ein Projekt finanziert, mit dem zukünftige Neuversionen in das bereits bestehende Programm integriert werden können. Das geschieht durch eine Erleichterung der Wiederverwendung von infrastrukturellen Hinterlassenschaften durch neue telematische Transportanwendungen. Mit der dafür entwickelten OMNI-Plattform (Open Model For Network-wide Heterogeneous Intersection-based Transport Management) werden die Richtlinien für zukünftige Software-Upgrades festgelegt. An oberster Stelle dieser Plattform steht der UTC-Untersystemmanager (Urban Traffic Control). Dieses System soll die Integration jedes beliebigen generischen UTC-Untersystems verbessern und damit die Effektivität von geräte- und anwendungsabhängigen Mechanismen deutlich erhöhen. Das Programm umfasst Hunderte von Einträgen, die die verschiedenen Aspekte von städtischen Verkehrsbewegungen verdeutlichen. Deshalb bestimmt ein generischer Konzeptmanager, welche Gruppe von Einträgen für die Integration verwendet werden soll. Das erleichtert dem UTC-Untersystem die Einführung von Bausteinen, was wiederum in der bestmöglichen generischen Art und Weise auf die OMNI-Plattform abgestimmt ist. Mit Hilfe einer Dokumentation, die durch eine Bibliothek von Softwarekomponenten in Form eines Softwareentwicklungswerkzeugs ergänzt wird, ermöglicht der UTC-Untersystemmanager außerdem die Integration von Untersystemen. Mit dem Softwareentwicklungswerkzeug konnten Entwickler das Potential der UTOPIA UTC Nutzerschnittstelle weiter nutzen und diese integrieren. Die logische Abfolge von Events für das UTC-Untersystem beginnt mit der Anbindung an die OMNI-Plattform. Anschließend wird eine operationale und physische Schnittstellenrepräsentation des Untersystems erzeugt. Dann werden die Laufzeitinhalte von OMNI aktualisiert, die Veränderung der Laufzeitkonzepte von OMNI kontrolliert und die relevanten Veränderungen im angeschlossenen Untersystem gemeldet. Schließlich wird die Verbindung mit der OMNI-Plattform getrennt.

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