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Kommission fordert ein kontinentweites europäisches Verkehrsnetz

Die Europäische Kommission hat einen Fünfpunkte-Aktionsplan angekündigt, der auf den Bau eines kontinentweiten Verkehrsnetzes abzielt und die mittel- und osteuropäischen Länder (MOL), die europäischen Länder der ehemaligen Sowjetunion und die EG-Partner im Mittelmeerraum umfaß...

Die Europäische Kommission hat einen Fünfpunkte-Aktionsplan angekündigt, der auf den Bau eines kontinentweiten Verkehrsnetzes abzielt und die mittel- und osteuropäischen Länder (MOL), die europäischen Länder der ehemaligen Sowjetunion und die EG-Partner im Mittelmeerraum umfaßt. In einem Dokument, das die besten Möglichkeiten für die Verbindung des Verkehrsnetzes der Europäischen Union mit dem ihrer Nachbarn analysiert, kündigte die Kommission auch an, daß sie ein Mehrländerprogramm zur Erweiterung des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN) auf Osteuropa im Rahmen des umgestalteten PHARE-Programms der Kommission vorschlagen würde. Die Mitteilung schlägt die Einrichtung einer "Paneuropäischen Netzpartnerschaft" vor, die alle an der Entwicklung des Netzes Beteiligten zusammenbringen würde: die Union, Mitgliedstaaten, die anderen betroffenen Länder, die internationalen Finanzinstitute und den privaten Bereich. Im Hinblick auf die Paneuropäische Transportkonferenz, die im Juni 1997 in Helsinki stattfinden wird, und während der Vorbereitung der Union auf ihre Erweiterung ist es wichtig, daß berücksichtigt wird, wie sich Verkehrsverbindungen entwickeln sollten. Die Kommission hat fünf Aktionsthemen herausgestellt: - Festlegen der "Paneuropäischen Korridore und Bereiche" als Rahmen zur Gewährleistung effizienter Transportdienste mit allen EU-Nachbarn (Die Kommission wird weiterhin alle europäischen Länder, internationalen Finanzinstitute und den privaten Bereich auffordern, alle zur Fertigstellung der Korridore erforderlichen Anstrengungen zu unternehmen, und wird jetzt einen ähnlichen praktischen Ansatz für Transportinvestitionen im Mittelmeerraum anstreben); - Vorbereitung auf die Erweiterung des transeuropäischen Verkehrsnetzes auf die beitrittswilligen Staaten als Teil des dem Beitritt vorausgehenden Prozesses; - Ein gemeinsamer europäischer Ansatz für die Verkehrstechnik im gesamten paneuropäischen Netz; - Die Förderung intelligenter Verkehrstechnologien (z.B. die Anwendung von Computertechnik, automatischer Signalisierung) im gesamten Netz; - Engere Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Technologie. Die Kommission glaubt, daß ein umfassendes, umweltbewußtes pan-europäisches Netz für Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Arbeitsplätze von höchster Bedeutung ist.

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