Revolution im städtischen Verkehr
Der Verkehr in unseren Städten stellt uns vor zahlreiche Probleme, darunter Zeitverzögerungen, Lärmbelästigung, Luftverschmutzung und verstopfte Straßen. Jetzt gibt es jedoch neuartige Ansätze für städtische Verkehrssysteme und -dienstleitungen, bei denen neue Fahrzeugtechnologien mit revolutionären Herangehensweisen kombiniert werden, um die Nachhaltigkeit in unseren Städten deutlich zu verbessern. Das von der EU geförderte NETMOBIL-Projekt vereint vier verschiedene Projekte, sowohl von der Europäischen Gemeinschaft als auch von außerhalb mit Forschungsergebnissen aus Europa, Nordamerika und Japan, um diese neuen Herangehensweisen zu testen. Unter den bisher untersuchten neuen Funktionen befinden sich unter anderem hochmoderne Fahrhilfesysteme, schnelle Personenbeförderung, automatische Beförderungssysteme und kybernetische Transportsysteme. Hochmoderne Fahrhilfesysteme machen den Autoverkehr effizienter, sicherer und umweltfreundlicher. Schnelle Personenbeförderungssysteme sind eine interessante Alternative für Taxis. Dahinter verbirgt sich das innovative Konzept eines Zirkulators zur automatischen Personenbeförderung in Gewerbegebieten, Geschäftsvierteln und auf dem Universitätscampus. Darüber hinaus können automatische Beförderungssysteme die Leistungsfähigkeit schneller Busverbindungen erhöhen. Bereits heute werden kybernetische Transportsysteme genutzt, die den Transport von Personen auf dem Straßenweg ermöglichen und Kapazitäten für Shuttle-Services zu Parkplätzen beinhalten. Darüber hinaus sind kybernetische Transportsysteme für die gemeinsame Nutzung umweltfreundlicher Autos durch mehrere Personen interessant. Das Potenzial der verschiedenen Neuerungen wurde vor dem Hintergrund einer beiderseitigen Bewertungsgrundlage untersucht, deren Schwerpunkte auf einer Kosten-Nutzen-Analyse liegen. Darüber hinaus wurden für jede Neuerung Fallstudien anhand bereits genutzter Systeme aufgezeigt.