Europas Städte müssen wettbewerbsfähiger werden
Das konzentrische Konzept des Städtebaus ist nicht mehr zeitgemäß, da sich der Dienstleistungssektor nach außerhalb der Innenstadt verlagert hat. Zum Erhalt des Wachstums müssen die Stadtplaner und Vertreter der Öffentlichkeit zunächst die Bedürfnisse neuer Unternehmen mit dem Willen zur Gründung einer Niederlassung kennen und anschließend diese Bedürfnisse erfüllen. Das COMET-Projekt wurde im Rahmen der Leitaktion "Die Stadt von morgen", die zum Programm "Energie, Umwelt und nachhaltige Entwicklung" gehört, ins Leben gerufen, um diese Probleme zu untersuchen und anhand der Ergebnisse Leitfäden zu erstellen. Aus Fallstudien in sieben europäischen Ländern wurden die Daten einer Hauptkomponentenanalyse (HKA) unterzogen. Die Freie Universität Brüssel als ein COMET-Partner nutzte die HKA zur Reduzierung der mehrdimensionalen Daten auf lediglich einige Hauptkomponenten, die einen Großteil der Verschiedenheiten des Datensatzes erklären. Nach Rückmeldungen von den anderen Partnern im COMET-Konsortium wurde ein Bericht erstellt, der die Anforderungen der heutigen Unternehmen darlegt. Weiterhin wurde erläutert, was ihnen gegenwärtig zur Verfügung steht und wie diese Lücke durch intelligentes Planen geschlossen werden kann. Um die Analyseergebnisse benutzerfreundlicher zu machen, wurden ausgewählte Karten erstellt und die Informationen somit optisch ansprechend und leicht verständlich gestaltet. Weiterhin dienten die Karten zur Darstellung wichtiger physischer Prozesse während der Arbeit in den Städten von heute. Der Bericht und die Karten von COMET liefern einen wichtigen Instrumentensatz, damit die künftige Stadtplanung vorangebracht werden kann, wobei auf die Stimulierung des wirtschaftlichen Wachstums in den Großstädten Europas geachtet wird.