Skip to main content
Weiter zur Homepage der Europäischen Kommission (öffnet in neuem Fenster)
Deutsch de
CORDIS - Forschungsergebnisse der EU
CORDIS
Inhalt archiviert am 2024-05-27
COrrect development of reAl-time Embedded systems in UML

Article Category

Article available in the following languages:

Die Modellierung nicht deterministischen Verhaltens in komplexen Systemen

Das niederländische National Aerospace Laboratory bewies, dass erweiterte Softwaretools, die in der Unified Modeling Language geschrieben sind, die Komplexität, die Erkundungsflugzeuge belastet, erfolgreich modellieren können.

Flugzeuge für die Aufklärung in mittlerer Höhe (MAR - Medium Altitude Reconnaissance) werden sowohl für militärische Zwecke als auch für Aktivitäten hinsichtlich der Zivilbeobachtung genutzt. MAR-Bildsammlungen sind technisch sehr kompliziert im Vergleich zu geostationären Satelliten. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass sich der Flugkörper in Beziehung zu seinem Ziel bewegt. Dennoch bieten MAR-Darstellungen eine weitaus höhere Auflösung. Forscher am National Aerospace Laboratory (NLR) in den Niederlanden haben an einer MAR-Fallstudie teilgenommen, die im Rahmen eines Information Society Technologies-Projekts stattfand. Ihr Ziel war es herauszufinden, ob neue Softwaretools, die mit der Unified Modeling Language (UML) von Wissenschaftspartnern innerhalb des OMEGA-Projekts entwickelt worden waren, angewendet werden können, um das MAR-Leistungsvermögen zu verbessern. Im Mittelpunkt des Experiments stand der MAR-Avionik-Datenbus, der für die Überwachung der kritischen Daten einer Reihe verschiedener Systeme verantwortlich ist. Die Sachlage erscheint aufgrund der Tatsache, dass die Daten sowohl in gleichmäßigen als auch ungleichmäßigen (asynchronen) Intervallen geliefert werden, kompliziert. Die Fähigkeit des Instruments der UML-Verifizierungsumgebung (UVE - UML Verification Environment), die inhärente Nichtvorherbestimmbarkeit zu modellieren, erlaubte dem NLR zu bestimmen, ob ein Datenverlust die Sicherheit und andere Faktoren negativ beeinflusst. Dementsprechend förderte das IF/IFX-Tool die Entwicklung eines akkuraten Modells der zeitlich festgelegten Systemkomponenten, was durch Nutzerinput weiter bewertet wurde. Daher demonstrierte die Fallstudie die Nützlichkeit von zeitlich festgelegten und nicht festgelegten Systemverifizierungsinstrumenten, die während des OMEGA-Projekts entwickelt worden waren. Die zukünftige Forschung des NLR und seiner OMEGA-Partner wird sich auf die Auswirkung neuer Tools auf den gesamten Softwareentwicklungskreislauf bei MAR und anderen Fallstudienbereichen konzentrieren.

Entdecken Sie Artikel in demselben Anwendungsbereich

Mein Booklet 0 0