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Inhalt archiviert am 2024-05-27
Bacterial single-cell approaches to the relationship between diversity and fucntion in the sea

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Erkenntnisse über die Physiologie von Meeresbakterien

Der Schutz der biologischen Diversität bei Kleinstlebewesen hängt eng mit fundiertem Wissen über die verschiedenen Ökosysteme auf der Erde zusammen.

Beim von der Europäischen Kommission finanzierten BASICS-Projekt ging es speziell um die an den marinen Stickstoff- und Kohlenstoffkreisläufen beteiligten Mikroorganismen. Die Projektpartner widmeten sich der Untersuchung der Artenvielfalt von Kleinstlebewesen in den europäischen Küstengebieten, um nachfolgend die Rolle der Kleinstlebewesen beim biogeochemischen Kreislauf von Kohlenstoff und Stickstoff besser zu kennen. Damit soll ein Zusammenhang zwischen der Vielfalt und den Funktionen der biochemischen Gleichgewichte und Kreisläufe im Meer hergestellt werden. Solche Informationen werden dann besonders wichtig, wenn man die erkennbare Umweltbelastung der europäischen Meere betrachtet. In der Abteilung Biologie der Universität Bergen entwickelte man ein innovatives Verfahren zur Untersuchung des physiologischen Zustands für einzelne Bakterien. Das neue Verfahren beruht auf der Röntgenfluoreszenz und erfordert keine Züchtung von Bakterienproben. Durch die Verwendung eines Transmissionselektronenmikroskops können die elementaren Bestandteile von einzelnen Mikroorganismen untersucht werden. Das Verfahren liefert Informationen über den Kohlenstoff- und Stickstoffgehalt in diesen Mikroorganismen sowie neues Wissen über die Zusammenhänge von Nährstoffzustand und Wachstum.

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