Die Bestimmung des Erfolgs von Krebsbehandlungen
Das von der EG finanzierte IMPALED-Projekt hat das Zusammenspiel einer Vielzahl zellularer und molekularer Pfade untersucht, die das Verhalten von Krebszellen beeinflussen. In anderen Worten: der Unterschied zwischen Resistenz und Anfälligkeit von Krebszellen gegenüber bestimmten Behandlungsformen liegt in ihrem biochemischen Aufbau und ihrem inhärenten apoptotischen Pfad. Der Schlüssel zur Erfolgsbestimmung der Behandlung liegt darin, diese apoptotischen Pfade auszulösen und somit ein Absterben der Zellen herbeizuführen. Der Projektpartner Karolinska Institute untersuchte Faktoren, die für die Behandlungsresistenz von Lungenkrebszellen verantwortlich sind. Die Ergebnisse zeigten, dass Lungenkrebszellen auf Grund einer Vielzahl von Pfaden behandlungsresistent sind. Diese Pfade umfassen Elemente sowohl der nuklearen als auch der zytoplasmatischen Zellkompartimente. Außerdem konnte eine Resistenz gegenüber Chemo- und Strahlentherapie beobachtet werden. Pharmazeutische Unternehmen, die an der Entwicklung von Krebsbehandlungen beteiligt sind, werden großes Interesse an diesen Ergebnissen haben, da sie möglicherweise Einfluss auf die weitere Forschung haben werden.