Weniger experimentelle Daten für genaue Voraussagen
Das PMILS-Projekt befasste sich mit der wichtigen Frage einer genauen Voraussage der makroskopischen Eigenschaften von Polymerwerkstoffen auf der Grundlage der Molekularstruktur und der Verfahrenshistorie. Die Arbeiten des Projekts nutzten zahlreiche Modellierungswerkzeuge unter Einbeziehung experimenteller Techniken und der Quantenmechanik sowie molekularer, mesoskopischer und makroskopischer Merkmale. Durch einen innovativen Aufbau dieser Methoden und den integrierten Einsatz der Werkzeuge konnte ein profundes Verständnis der Leistungsfähigkeit von Polymeren gewonnen werden. Genauer gesagt, wurde mithilfe der Quantenmechanik eine Gleichung der Statusparameter berechnet. Damit ist die Voraussage physikalischer Eigenschaften bei minimalen Erfordernissen an experimentelle Daten möglich, wodurch die Entwicklung innovativer, kostengünstiger und weniger zeitaufwendig wird, als dies derzeit der Fall ist. Diese Methode hat eine Fülle industrieller Einsatzmöglichkeiten, zu denen auch die Chemie- und die Pharmaindustrie gehören. Für die Weiterentwicklung dieser Methode mithilfe eines Software-Tools wurde bereits vorgesorgt. Zwei Projektpartner wenden diese Methode schon in ihren täglichen Arbeiten an. Da die Steigerung der genutzten Verbindungen bereits vorgesehen wurde, besteht auch ein Potenzial für eine weitere Vermarktung.