Eine neue Ära in der sozialen Betreuung älterer Menschen
Das über die Europäische Kommission finanzierte CARMA-Projekt konzentriert sich auf die soziale Betreuung, die den älteren Menschen in der Ländern Europas zugute kommt, und strebt schließlich die Verbesserung und den Schutz des Wohlbefindens unserer älteren Mitbürger an. Das Gesamtziel besteht darin, durch eine umfassende Prüfung der aktuellen Situation innerhalb der sozialen Betreuung und die Einbeziehung aller Interessenvertreter in den Prozess eine Marginalisierung der Senioren zu umgehen. Der Projektpartner South and East Belfast Health and Social Services Trust konzentrierte sich auf die Lage in Nordirland. Seine Studien zeigten, dass, vor dem Hintergrund, dass ältere Menschen vorzugsweise in ihrer Gemeinde beheimatet bleiben möchten, ein besonderes Augenmerk auf die Betreuungsdienste der Gemeinden gelegt werden sollte. Sowohl für den Dienstleistungsbereich der Gemeinden als auch für die zentralen Behörden ist dies allerdings mit erheblichen finanziellen Belastungen verbunden. Wie sich herausstellte, bilden die Kosten jedoch auch für die älteren Menschen selbst einen entscheidenden Faktor. Im Einzelnen wurde aufgezeigt, dass finanzielle Probleme einen bedeutenden Einfluss auf die Marginalisierung der älteren Bevölkerung ausüben. Aus diesem Grund ist es wichtig, einen Ausgleich zwischen der finanziellen Tragbarkeit des gesamten Systems, der Höhe der finanziellen Zuschüsse für die Senioren und den Finanzierungspaketen für die Betreuungspersonen zu schaffen. Insgesamt könnten - unter Berücksichtigung zahlreicher Elemente und Faktoren - die im Rahmen des CARMA-Projekts erstellten Berichte den Weg für eine neue Ära der sozialen Betreuung für ältere Menschen ebnen.