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MULTImodal and multiSENSory interfaces for intEraction with muscolo-skeletal Models

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Passt wie angegossen

Wissenschaftler an der University of Salford haben ein neues haptisches Gerät für die Hand entwickelt, das aus Widerstandssensoren und elektromagnetischen Sensoren besteht. Die Studie trägt zum Fortschritt in der Biomedizin bei und verfügt über Potenzial zur Verbesserung des Verständnisses physiologischer und pathologischer Bedingungen.

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Die Forschungsarbeiten sind Teil eines größeren Projektes mit dem Ziel, das wissenschaftliche Verständnis der Funktion der menschlichen Anatomie und der zugehörigen physiologischen und pathologischen Bedingungen zu erweitern. Von derartigen Forschungen im Rahmen des MULTISENSE-Projektes verspricht man sich eine Beschleunigung des Fortschrittes im medizinischen Bereich und in Industriebereichen wie dem biomedizinischen Engineering. Im Mittelpunkt stand insbesondere die Suche nach einer Möglichkeit zur dreidimensionalen Darstellung der funktionellen Anatomie, was bisher als besonders schwierig galt. Die Erstellung solcher 3D-Darstellungen ermöglicht die visuelle und virtuelle Manipulation der anatomischen Objekte und somit das Testen innovativer Techniken. Wissenschaftler an der University of Salford in Großbritannien haben sich auf die Erstellung einer Exoskelettstruktur der Hand konzentriert. Diese kann sowohl für Simulationen der Hand als auch für deren Unterstützung beim Training der Beweglichkeit insgesamt, des Greifens und des Abwinkelns verwendet werden. Das Gerät ist mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger sowie Daumen verbunden und bietet Force Feedback der Handrückseite. Die Rückmeldekräfte werden von Gleichstrommotoren erzeugt, die in einem flachen Netzteil montiert sind, und über Zugseile mit geringer Reibung an die Finger übertragen. Das Gerät ermöglicht mithilfe einer Kombination aus flexiblen Widerstandssensoren und elektromagnetischen Sensoren, die in den Handschuh integriert sind, die Messung der Fingerflexion. Das Gerät besteht aus einem weichen Lycra-Handschuh und einer Metallstruktur. Dies ermöglicht eine einfache Bewegung und problemlose Messungen. Der integrierte Handschuh ist im Gegensatz zu anderen Systemen Teil der Exoskelettstruktur und kann somit schneller angelegt und abgenommen werden. Er ist passend für verschiedene Handgrößen ausgelegt und verfügt über Einstellhebel, die eine schnelle und einfache Anpassung der Metallstruktur der drei Finger ermöglichen.

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