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Inhalt archiviert am 2024-05-27
Adaptive decision support system for stormwater pollution control

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Verwendung von GIS bei der Bodenbewertung

In urbanen Regionen wurde im Verlauf der Jahre, auch im Hinblick auf die stetig heftiger werdenden Wetterextreme, immer größerer Wert auf das Risikomanagement gelegt. Aktuelle Forschungen weisen jedoch auch auf einen anderen wichtigen Faktor hin, der die Stoffströme des Regenwassers beeinflusst: Auf den steigenden Umfang von versiegelten Flächen.

In topographischer Hinsicht sind dies Flächen wie Straßen, Hausdächer, gepflasterte Flächen sowie andere Erscheinungen, die mit der Urbanisierung der Landschaft einhergehen. Im Rahmen des von der EU finanzierten Projekts DAYWATER wurde versucht, sogenannte versiegelte Flächen und hiervon ausgehende Gefahren mithilfe der Fernerkundung zu bewerten. Kenntnisse über die Beschaffenheit des Oberflächenmaterials sind ein wichtiger Faktor bei der Bestimmung des Grads der Bedrohung, die hiervon während regenreicher Jahreszeiten ausgeht. Diese Daten werden bei der Entwicklung eines effektiven und genauen Source-and-Flux-Vorhersagemodells (SFM) benötigt. Um versiegelte Flächen zu identifizieren, können Feldtests verwendet werden. In vielen Fällen ist es aber schwierig, auf private Gelände oder Dächer zu gelangen. Eine effektivere Methode wurde benötigt. Die Fernerkundung und Geoinformationssysteme (GIS) wurden als alternative Lösungen eingesetzt. Im Rahmen des Projekts wurde ein Bericht basierend auf den hier gewonnenen Ergebnissen zusammengestellt. Dieser Bericht gibt am Anfang eine kurze Einführung zu den verwendeten Konzepten und stellt dar, welcher Bedarf an GIS-Beobachtungen von versiegelten Flächen und an der Identifizierung des hierfür verwendeten Materials besteht. In einem anderen Abschnitt des Berichts werden moderne Fernerkundungssysteme und allgemeine Methoden erläutert, die unabhängig von lokalen Ressourcen wie Datenbanken verwendet werden können. Das gewünschte Ergebnis dieses Projekts und der Verwendung von GIS ist, ein besseres Verständnis des Gefahrenmanagements zu ermöglichen und Entscheidungsträgern ein nützliches Hilfsmittel zur Gestaltung von Richtlinien an die Hand zu geben. Die Forschungsarbeiten befinden sich noch am Anfang. Weitere Forschungs- und Entwicklungsunterstützung ist erforderlich.

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