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Inhalt archiviert am 2024-05-27
Adaptive decision support system for stormwater pollution control

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Ein nachhaltiges Abflussmanagement

Mit stetig steigendem Umfang wird der Abfluss von Wasser in urbanen Regionen ein immer wichtigerer Faktor beim Wassermanagement. Bis vor kurzem wurde nicht weiter auf das Management dieser Ressource eingegangen. Um ein effektives Management zu ermöglichen, müssen Praktiken, die sich bewährt haben, festgelegt werden. Im Rahmen des von der EU finanzierten DAYWATER-Projekts wurde unter anderem die Möglichkeit untersucht, aus momentan verwendeten Systemen bewährte Praktiken abzuleiten.

Nachhaltiges Abflussmanagement ist kein allgemein verwendeter Begriff. Wahrscheinlich ist er nur bei Akteuren aus dem Wassermanagement bekannt, die ein begründetes Interesse daran haben, innerhalb von urbanen Regionen und Einzugsgebieten Lösungen im Bereich der Wasserbewirtschaftung anzubieten. Das wichtigste Anliegen war, Faktoren wie die Durchflusskontrolle, die Aufbereitung, die Wasserqualität und -versorgung zu bewerten, um ein besseres Verständnis für bewährte Praktiken zu bekommen. Der Schlüssel zur Entwicklung solcher Praktiken ist Flexibilität. Der Grund hierfür ist, dass die Abwassersysteme in den unterschiedlichen Städten, aus denen die Interessengruppen kommen, alle zu einem gewissen Grad von verschiedenen anderen Faktoren abhängen. Der Umfang der Abhängigkeit hängt direkt mit dem Einfluss der betroffenen politischen, ökonomischen, planerischen und sogar der technischen Einrichtungen zusammen. Ein langfristiger Betrieb und eine hohe Wirtschaftlichkeit müssen gleichermaßen gewährleistet werden. Andere wichtige Faktoren bezüglich der Nachhaltigkeit wie die ökologischen Auswirkungen, gesundheitliche und sicherheitsrelevante Aspekte, der Betrieb und die Wartung sowie eine geeignete Entwicklung und Konstruktion solcher Systeme wurden ebenfalls untersucht. Diese Faktoren wurden innerhalb eines Forschungsbericht vorgestellt, in dem eine umfassende Reihe von Kriterien und Indikatoren zum Leistungsvergleich detailliert dargestellt werden. Aufgrund der Komplexität wurden die Kriterien jedoch in primäre (für alle exemplarische) und in sekundäre Kriterien aufgeteilt. Beide Formen dieser Kriterien decken jedoch alle Aspekte ab, die für europäische Bedingungen relevant sind.

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