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Development of a procedural framework for action plans to reconcile conflicts between the conservation of large vertebrates and the use of biological resources: fisheries and fish-eating vertebrates as a model case

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Den Eurasischen Fischotter vor dem Aussterben bewahren

Wild lebende Tiere konkurrieren oftmals mit Menschen um die gleichen natürlichen Ressourcen. Fast immer ist es hier so, dass die Tiere diesen Konkurrenzkampf verlieren. Die FRAP-Forschungsgemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, diese Situation zu ändern, wobei sie insbesondere den Eurasischen Fischotter im Blick hatte.

Klimawandel und Umwelt

Der Eurasische Fischotter (Lutra lutra) gehört zu einer gefährdeten Art, die durch den Verlust des Lebensraums sowie durch die Wasserverschmutzung gleichermaßen bedroht wird. In vielen europäischen Regionen kommt es zudem zu Konflikten zwischen Fischottern und der Fischindustrie, die dieselben Teiche und Flüsse als Lebensraum beziehungsweise zur Fischzucht nutzen. .Ein einzigartiges FTE-Projekt, finanziert vom europäischen Förderprogramm "Energie, Umwelt und Nachhaltige Entwicklung", hatte zum Ziel, einen Konfliktlösungsplan auszuarbeiten, um dem Eurasischen Fischotter zu helfen. Der hier verfolgte Ansatz umfasste die Bewertung aller notwendigen sozioökonomischen und ökologischen Bedingungen. Die aktive Teilnahme aller Beteiligten war dabei unumgänglich. Das Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft (IWJ) der Universität für Bodenkultur Wien, ein Mitglied des FRAP-Projekts, leitete das Vorhaben zur Erstellung eines Konfliktlösungsplan für den Eurasischen Fischotter. Das Hauptaugenmerk lag bei der Forschung auf den Gebieten Österreichs und der Tschechischen Republik. In diesen beiden Ländern gehört die Aquakultur zu den wachsenden Industriezweigen. Der erstellte Konfliktlösungsplan kann als Instrument zur Entscheidungsfindung von örtlichen und regionalen Behörden verwendet werden. Ziel ist es, die Anstrengungen zum Schutz des Eurasischen Fischotters zu erleichtern und gleichzeitig das konfliktlose Nebeneinander des Fischotters und der Fischzucht zu ermöglichen. Das Verfahren, das im Rahmen des FRAP-Projekts entwickelt wurde, kann auf andere Wirbeltiere, die durch die Fischindustrie bedroht werden, übertragen werden.

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