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Improving Fraxinus (ASH) productivity for European needs by testing, selection propagation and promotion of improved genetic resources

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Esche zahlt sich aus

Es wurden verschiedene Medien für die Vermehrung von Stecklingen der Europäischen Esche untersucht, um die genetische Diversität genetisch zu verbessern und beizubehalten.

Klimawandel und Umwelt

Die Europäische Esche, Fraxinus excelsior, ist ein schnell wachsender und widerstandsfähiger Baum, der eine weite Verbreitung in der Natur aufweist und wertvolles Nutzholz liefert. Esche ist zäh und strapazierfähig, reißt nicht und wurde früher zur Herstellung von Speeren und von Waffen- und Werkzeugstielen verwendet. In neuerer Zeit wird das Holz zur Fertigung von Möbeln, Fußbodenbelägen, Billardstöcken und Tennisschlägern verwendet. Das Ziel des RAP-Projekts bestand darin, die Esche genetisch zu verbessern, während gleichzeitig die Erhaltung der genetischen Diversität in zukünftigen Generationen von Bäumen gesichert ist. Die Vermehrung von Klonen durch Stecklinge wurde als ein Mittel zur Erzeugung von qualitativ hochwertigen Pflanzen in einem großen Umfang untersucht, was für Baumschulen, Förster, Grundbesitzer, Sägewerke und Möbelhersteller von Nutzen ist. Die Hauptaufgabe der RAP-Wissenschaftler bestand in der Erhöhung der in-vitro-Produktion von sorgfältig ausgewähltem Eschen-Material. Dieses wurde von Forschungsinstituten zur Verfügung gestellt und verwendet, um Klone für Freilandversuche zu produzieren. Es wurden fünf ausgewählte Linien der Esche genutzt, um Kulturen mit Trieben zu erzeugen. Hohe Konzentrationen an Thidiazuron (TDZ), das ein Pflanzenwuchsregulator ist, ergaben eine bessere Bewurzelung auf Medien ohne Zytokinine, Pflanzenhormone, welche die Zellteilung fördern. Die beste Bewurzelung wurde jedoch mit Hilfe der Anwendung eines zytokinfreien Elongationsmediums unter Nutzung von sowohl Zytokinin als auch Auxin ebenso ein Pflanzenhormon, erzielt. Aus zwei der ausgewählten Klone herangewachsene Pflanzen wuchsen erfolgreich, wenn sie in Erde gesetzt und zu Freilandversuchen an Forschungsinstitute übergeben wurden. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit war es besser, Stecklinge von ex-vitro-Pflanzen zu verwenden, deshalb wurden Stecklinge Freilandversuchen in einer kommerziellen Baumschule unterzogen. Die Stecklinge waren ungefähr 10cm lang und wurden von der Spitze des Triebs oder von dem Punkt an verwendet, an welchem das Blatt mit dem Stamm verbunden war. Stecklinge von der Spitze wiesen eine zu 80-90% erfolgreiche Bewurzelung auf, während die Stecklinge von den Stammknoten nur zu 40-68% erfolgreich waren. Die Arbeit des RAP-Projekts hat gezeigt, dass eine Verjüngung erwachsener Klone und ferner eine nachfolgende Vermehrung durch Stecklinge möglich waren.

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