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megaCITY - Zoom for the ENvironment

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Die Umweltauswirkungen von Megastädten

Der weltweite Trend in Richtung der Urbanisierung hat zu einer wachsenden Zahl von Megastädten mit mehr als 10 Millionen Einwohnern geführt. Diese Entwicklung hat neue Umweltprobleme mit sich gebracht, welche Auswirkungen auf die lokale und regionale Umgebung haben, die während eines aktuellen Projekts untersucht werden.

Klimawandel und Umwelt

Megastädte sind ein Brennpunkt im Hinblick auf eine erhöhte Freisetzung von Treibhausgasen, die auf die weitere Umgebung eine verheerende Wirkung haben kann. Eine aktuelle Studie mit dem Titel Cityzen untersucht unter Verwendung von Satelliten- und Vor-Ort-Beobachtungen die Auswirkungen, welche die Luftverschmutzung auf die lokale, regionale und globale Umwelt hat. An diesem Projekt nehmen 16 Partner aus elf Ländern in Europa, Afrika und Asien teil. Die Leitung hat das Norwegian Meteorological Institute inne. Mehrere Orte auf der ganzen Welt wurden bereits als Testplätze ausgewählt, an denen die Durchführung intensiver Fallstudien geplant ist: das östliche Mittelmeer, die Po-Ebene (Italien), die Beneluxregion und das Pearl River Delta (China). Das Projekt untersucht zudem die Auswirkungen des Klimawandels auf die Luftqualität in Megastädten. Die Studie verfolgt mehrere zusammenhängende Zielsetzungen, die als wissenschaftliche Basis für die Gesetzgebung bezüglich der Luftqualität sowie für die zukünftige Städteplanung dienen sollen. Die Partner hoffen, dass sie durch ein besseres Verständnis der Luftverschmutzung in der Umgebung von Megastädten die zukünftigen Auswirkungen von Änderungen der Emissionen in Verbindung mit einer wachsenden Einwohnerzahl besser abschätzen können. Die Projektteilnehmer wollen besser verstehen, wie Megastädte den Klimawandel beeinflussen und auf ihn reagieren. Indem sie die ihnen zur Verfügung stehenden Optionen analysieren, hoffen die Partner, die negativen Auswirkungen der Luftverschmutzung auf die menschliche Gesundheit abmildern zu können. Sie wollen die Ergebnisse und die während des Projektverlaufs angewandten Methoden nutzen und sie praktisch anwenden. Durch eine Bewertung der Projektergebnisse wollen die Partner politischen Entscheidungsträgern zudem Vorschläge unterbreiten, welche Optionen zur Reduzierung der Umweltprobleme in Verbindung mit Megastädten existieren. Das Projekt konnte bereits eine Reihe von Beobachtungen basierend auf globalen Satellitenbildern von Luftschadstoffen machen. Vor-Ort-Messungen im Pearl River Delta, in London und in Athen finden unter Verwendung eines neuen, in der Türkei entwickelten Messnetzes statt. Die Modellierung der Auswirkungen von Megastädten auf die Luftverschmutzung hat bereits zur Identifikation von Brennpunkten im östlichen Mittelmeer in der Nähe von Istanbul, in Athen, Kairo sowie im Pearl River Delta in China geführt. Durch eine Reihe von verschiedenen Plattformen, beispielsweise der Projektwebseite, Zeitungsartikeln, Konferenzvorträgen, verschiedenen Publikationen und einer Bewertung von Megastädten, die von der World Meteorological Organisation sowie dem International Global Atmospheric Chemistry Project (IGAC) geleitet wurden, fand eine Vorstellung des Projekts vor einer breiteren Öffentlichkeit statt.

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