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SECURITY TECHNOLOGY ACTIVE WATCH

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Auf der Suche nach neuen Entwicklungen im Bereich der Sicherheitstechnik

Dank der Arbeiten europäischer Forscher wird es für Sicherheitsexperten einfacher, über aktuelle Entwicklungen in ihrem Fachbereich unterrichtet zu werden. Dazu trägt eine Technologie bei, mit der Entwicklungen im Bereich der Sicherheit beobachtet und diesbezügliche Informationen zur rechten Zeit an die richtigen Personen weitergeleitet werden.

Digitale Wirtschaft

Ziel des kürzlich abgeschlossenen STRAW-Projekts ("Security Technology Active Watch") war, der zivilen Sicherheit in Europa durch die Vereinfachung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Gruppen (Forschern, Technologieanbietern und Endanwendern) einen Schub zu verleihen. Das wichtigste Projektergebnis ist ein Machbarkeitsnachweis für ein Werkzeug, mit dem die von den Projektpartnern genannte "European Security Technology Active Watch" gefördert wird. Hiermit wäre eine Überwachung des Sicherheitssektors möglich, relevante und anwendbare technische Entwicklungen, neues Wissen, Erfahrungswerte und wichtige Akteure könnten erkannt und anschließend den Personen verfügbar gemacht werden, die in einer Position sind, solche Informationen zu dieser Zeit auszunutzen. Dieses Werkzeug wird durch ein Portal zur Technologiebeobachtung, durch eine semantische Suchmaschine sowie ein Wiki ("STRAWiki") unterstützt, die von auf der Projektseite registrierten Benutzern verwendet werden können. Ein weiteres wichtiges Ergebnis ist ein Bericht, in dem die Resultate des Projekts zusammengefasst sind sowie Empfehlungen für die Zukunft erfolgen. Die vom Bericht abgedeckten Themen umfassen das Krisenmanagement, die Bewahrung von Recht und Ordnung, die Grenzüberwachung sowie den Schutz wichtiger Infrastruktur. Im Bericht wird unter anderem betont, dass weitere Arbeiten erforderlich sind, um die grenzübergreifenden Verbindungen zwischen Akteuren aus dem Sicherheitssektor zu stärken. Der Bericht ruft zudem zur Schaffung eines europäischen Sicherheitsnetzes auf, im Rahmen dessen gemeinsame Ziele für zukünftige Forschungsvorhaben im Bereich der Sicherheit identifiziert und definiert werden könnten. Dem Bericht zufolge sollte dieses Netzwerk sämtliche Akteure aus dem Sicherheitssektor miteinander verbinden, einschließlich der europäischen und nationalen Behörden, wichtigen Entscheidungsträgern, wissenschaftlichen Institutionen, dem akademischen Bereich und der Sicherheitsindustrie. Der Blick in die Zukunft zeigt, dass der Nachhaltigkeitsplan des Projekts den Weg für weitere gemeinsame Aktionen ebnet.

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