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Inhalt archiviert am 2024-06-16
New Methods for Superior Integrated Hydrogen Generation System

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Laufende Fortschritte bei der Wasserstofferzeugung

Europäische Städte haben gute Chancen, durch die Aufrüstung bestehender Tankstellen mit technischer Ausstattung zur Erzeugung von Wasserstoff umweltfreundlicher zu werden. Die notwendige Ausrüstung konnte bereits erfolgreich getestet werden.

In einem Zeitalter, in dem Energie teuer und Nachhaltigkeit unumgänglich ist, sind neue Lösungen, die in diese Richtung weisen, jederzeit herzlich willkommen. Das EU-finanzierte Nemesis-Projekt ("New methods for superior integrated hydrogen generation system") arbeitete an der Entwicklung eines kompakten Wasserstoffgenerators, der auf Basis vorrätigen flüssigen oder gasförmigen Kohlenwasserstoffs arbeitet. Das Projektteam arbeitete zur Realisierung des Ziels an drei separaten Komponenten: Brennstoffaufbereitung, Wasserstofferzeugung und Wasserstoffaufbereitung. Die Entwicklung eines Prototyps gelang mit Erfolg. Dieser produziert zehn Kilogramm Wasserstoff pro Tag, kann in Tankstellen integriert werden und bis zu 100 Fahrzeuge in 24 Stunden betanken. Nach strengen Tests und Überprüfungen verschiedener Betriebsparameter konnten weiterführende Entwicklungen und Feinabstimmungen aller drei Module vollendet werden. Dazu gehörten Wärmemanagement, Systemwirkungsgrad und Fragen des Designs. Das Team testete die Prototypeinheit anschließend mit Erdgas und mit schwefelarmen Diesel. Die Systemleistung wurde im Vergleich mit zu Beginn des Projekts aufgestellten technischen Zielen bewertet. Der erfolgreiche Prototyp lieferte fünf Nm3/h an Wasserstoff. Ebenfalls mit Erfolg wurde eine Membrantrennanlage zur Wasserstoffgewinnung/-reinigung entwickelt. Zu guter Letzt widmete sich Nemesis wirtschaftlichen Beurteilungen, die geeignete Alternativen für Wasserstoff- und Abgas-Speicherung ohne radikale Veränderungen an der Infrastruktur existierender Tankstellen ermitteln sollen. Man schätzte die erwarteten Einnahmen aus einem kommerziellen System mit der neuen Technologie ab und empfahl das geeignete Förderprogramm. Die Bewertungen ergaben die Notwendigkeit einer Finanzierung zur Umsetzung der Technologie an bestehenden Tankstellen, wobei das System vielversprechend ist, wenn geeignete Förderprogramme vorhanden sind. Sollten sich die Regierungen auf eine derartige Initiative mit EU-Unterstützung einlassen, verschaffen sie Europas Straßen und Städte die Chance, umweltfreundliche Mobilität auf ein neues, viel saubereres Niveau zu heben.

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