Ein Schub für die wissensbasierte Wirtschaft
Europa hat eifrig an der Gestaltung einer wissensbasierten Wirtschaft gearbeitet, einer Ideologie auf der Grundlage von Forschungswissen und Innovation, um Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum zu fördern. Das EU-geförderte Projekt "Knowledge economy indicators: Development of innovative and reliable indicator systems" (KEI) beabsichtigte die Formulierung und Aktualisierung vorhandener Indikatoren im Zusammenhang mit der wissensbasierten Wirtschaft. Um dies zu erreichen, überprüft es Indikatoren und Konzepte der 25 EU-Länder sowie von Japan und den Vereinigten Staaten. Das Projekt untersuchte die verschiedenen Facetten der wissensbasierten Wirtschaft, identifizierte Lücken im vorhandenen Wissen über die Indikatoren und kartierte den Weg zur besseren Beurteilung der wissensbasierten Wirtschaft. Es analysierte zusammengesetzte Indikatoren mit unterschiedlichen Methoden, um deren Richtigkeit und Qualität zu testen und diese zu verbessern. KEI demonstrierte, wie es Daten über die Globalisierung der FuE verbessern konnte, indem nach außen gerichtete FuE unterschiedlich berücksichtigt und in bestehende Statistiken eingebunden wurde. Es befasste sich mit der Harmonisierung von Daten aus verschiedenen Ländern für F uE-Ausgaben und Personal, wobei auch Gründe für die Durchführung von FuE auch im Ausland untersucht wurden. Das Projekt hat den Abgleich passender Unternehmensdaten des FuE-Investitionsanzeigers mit entsprechenden Unternehmensdaten aus Forschung und Entwicklung R & D angeregt, um nach außen gerichtete FuE-Ausgaben abzuschätzen. Insgesamt führte KEI mehrere Möglichkeiten zur Erstellung von Umfragen an, mit deren Hilfe die wissensbasierten Wirtschaft, nach innen und nach außen gerichtete FuE beurteilt werden könnten. Mithilfe der Ergebnisse dieser Untersuchungen und der Schlussfolgerungen werden wir verstehen, wie die Globalisierung die wissensbasierten Volkswirtschaften beeinflusst. Aus diesem Wissen könnten stärkere und bessere europäischen und weltweite Volkswirtschaften entstehen.