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Evaluation and Development of Wind Turbine Generator Technologies

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Partnerschaften für Innovationen in der Windenergie

Wichtige Forschungseinrichtungen im Bereich Windenergietechnik erweiterten den Wissensstand zu erneuerbaren Energien und förderten gemeinsam Innovation. Die Arbeit des Konsortiums hat schon jetzt positive Effekte auf diesen Energiesektor, da technische Verbesserungen an Windturbinen umgesetzt wurden.

Industrielle Technologien

Erneuerbare Energien, eines der 10 Schwerpunktthemen des Siebten Rahmenprogramms (RP7) für Forschung und technologische, haben ein enormes Wachstumspotenzial. Dabei liegt der Fokus auf Windenergie, weil sie die einzige wirtschaftlich rentable und machbare Quelle für erneuerbare Energien ist. Mit ausreichender Förderung könnten ab 2030 in der EU bis zu 34 % des gesamten Stroms mit Windenergie erzeugt werden. Entscheidend hierfür sind jedoch Konstruktion und Bau der Windkraftanlagen. Das EU-finanzierte Projekt EDWTGT (Evaluation and development of wind turbine generator technologies) entwickelte ein gemeinsames Forscheraustausch- und Vernetzungsprogramm und brachte, unterstützt von Fördereinrichtungen und Industriepartnern, führende Wissenschaftler und Ingenieure aus China, Italien und dem Vereinigten Königreich zusammen. Das Konsortium umfasste fünf Mitgliedsorganisationen mit komplementären Forschungserfahrungen und Expertise beim Bau von Windturbinen. Die Initiative wurde gestartet, um Topologien der Stromerzeugung mit Windkraft, numerische Modelle, Steuerungs- und Optimierungsalgorithmen, experimentelle Methoden und Techniken der Zustandsüberwachung zu entwickeln. Hierzu wurde eine europäische Plattform für Windenergietechnologie (ETPWind) eingerichtet, die über die Europäische Windinitiative (EWI) die Kooperationsforschung zwischen den EU-Mitgliedstaaten unterstützt. EDWTGT gründete ein fünfköpfiges Konsortium (Queen's University, Sheffield University, Cassino University, Zhejiang University und Shenyang University of Technology) mit fünf Forschungsschwerpunkten: Induktion, Permanentmagneten, Reluktanz, supraleitende Generatoren und Gesamtbewertung der einzelnen Technologien. Mit dem Austausch förderte die Initiative EDWTGT den wechselseitigen Transfer von Wissen und Technologien zwischen den Mitgliedern des Konsortiums und organisierte Aktivitäten wie regelmäßige Arbeitstreffen, Workshops, Seminare, individuelle Besuche, Schulungen und öffentliche Vorträge. Die Ergebnisse der Initiative wurden in renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht, auf großen internationalen Konferenzen vorgestellt und über Patente und Zuschüsse gefördert. Für die Ergebnisse der Forschungen haben sich u.a. bereits Turbinenhersteller, normengebende Einrichtungen und Politiker interessiert.

Schlüsselbegriffe

Windenergie, Windenergietechnik, Innovation, erneuerbare Energien, EDWTGT, Europäische Windinitiative

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