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Inhalt archiviert am 2024-06-16
Ranking for European road safety

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Sicherere Straßen für Europa

"Ranking for European road safety" (Rankers) ist ein EU-finanziertes Projekt, das die Zahl der tödlichen Unfälle auf unseren Straßen senken will und dadurch Leben rettet. Die bahnbrechende Initiative ermittelte gefährliche Streckenabschnitte bevor sie die besten und wirksamsten Abhilfemaßnahmen empfahl.

Das Rankers-Projekt leistete einen wichtigen Beitrag zu einer europaweiten Kultur der Sicherheitstechnik im Straßenverkehr. Ein Index für Straßensicherheit (RSI) wurde für die Überwachung und Bewertung der Straßensicherheit zusammen mit einem Katalog von Abhilfemaßnahmen entwickelt, die nach ihrer Effizienz geordnet wurden. Das Konsortium erstellte auch ein interaktives Tool im Internet, eBook genannt, auf das Nutzer und Straßenverkehrsbehörden zugreifen konnten. Das Projekt hat einen integrierten Ansatz gewählt, bei dem das Verhalten des Fahrers, des Fahrzeugs und die Straßeninfrastruktur betrachtet wurden. Zusammen bilden sie die "drei Säulen der Sicherheit", mit denen sich demonstrierten lässt, wie die Eigenschaften der Straße die Verkehrssicherheit beeinflussen. Durch die gewonnenen Erkenntnisse konnten Sicherheitsmaßnahmen entwickelt werden, die sowohl die Prävention von Unfällen unterstützen als auch die Auswirkungen mildern können. Für ausgewählte Straßenabschnitte wurden Analysen zu den menschlichen, fahrzeugtechnischen und infrastrukturellen Aspekten der Straßensicherheit unter Berücksichtigung von Umwelt- und Verkehrsbedingungen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass Faktoren, die die Straßeninfrastruktur berühren, noch Raum für Verbesserungen hinsichtlich der Verringerung der Gefahr eines Unfalls bieten. Deshalb entwickelten die Forscher einen messbarer Parameter für die Straßeninfrastruktur, der für die Kontrolle und Überwachung der Sicherheit eines bestimmten Autobahnabschnitts verwendet werden könnte. Die Projektpartner produzierten Ranking-System für Sicherheitsempfehlungen auf der Grundlage von Leistung, das die Nutzer dazu befähigte, zwischen verschiedenen Lösungen auszuwählen. Durch dieses System konnten die Verkehrsbehörden Entscheidungen leichter treffen und Mittel für Verkehrsinfrastrukturen wirksamer verteilen. Dank der Arbeit des Rankers-Projekts wurden wissenschaftlich begründeten Leitlinien entwickelt, um die Verbesserung und Harmonisierung der künftigen EU-Standards, einschließlich der neuen Kriterien für Verkehrszeichen und Infrastruktur zu unterstützen. Auch neue Forschungsbereiche wurden identifiziert, u.a. auch das Bedürfnis nach mehr Daten über die Leistungsfähigkeit der der gleichen Gegenmaßnahmen unter verschiedenen Unfallszenarien. Die Wirksamkeit der neuen Instrumente, einschließlich der Straßensicherheitsinspektionen sollte im Rahmen einer späteren Forschungsarbeit beurteilt werden. Das Rankers-Projekt versuchte Straßen zu entwickeln, die nicht nur Unfallfolgen mindern sondern Unfälle auch verhindern würden. Durch Reduzierung der Zahl der Verkehrstoten und Verletzten und die Entwicklung von sichereren Straßen, hat das Konsortium zur Verbesserung der Lebensqualität der EU-Bürger beigetragen.

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