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Die Förderung der Meeresforschung auf La Réunion

Ein neues von der EU finanziertes Projekt hat die Kapazität für Meereswissenschaften und Aquakulturforschung auf der Insel La Réunion im Indischen Ozean verbessert.

Klimawandel und Umwelt

Ozean und Küstengebiete stehen unter großem Druck durch Aktivitäten wie Angeln, aber auch infolge des Klimawandels. Um die biologische Vielfalt und die fragilen Meeresökosysteme zu schützen, besteht die Notwendigkeit, die Meeresforschungskapazitäten in Inselstaaten wie La Réunion zu verbessern. Das Projekt RUN SEA SCIENCE befasste sich mit der Förderung der Meeresforschung auf La Réunion über das Französische Forschungsinstitut für Entwicklung (IRD) auf der Insel. Durch RUN SEA SCIENCE konnte das IRD eine breite Palette von Ausrüstungen für die Meeres- und Aquakulturforschung erhalten. Mithilfe der Ausrüstung konnten die Forscher erstmals Studien zu Genetik, biologischer Vielfalt, Überwachung und Aquakultur verfolgen. Es wurden auch neue Forscher eingestellt und ein internationaler Forschungsaustausch fand statt. Der Forscheraustausch von 17 Wissenschaftlern sowie eine internationale Ausbildungsmöglichkeit für 7 Forscher von La Réunion wurden durch RUN SEA SCIENCE finanziert. Schließlich waren die Wissenschaftler aus dem Projekt maßgeblich an der Organisation des sechsten Internationalen Symposiums der Western Indian Ocean Marine Science Association (WIOMSA) beteiligt. Das IRD veranstaltete während der Projektlaufzeit auch kleinere Seminare und Workshops. RUN SEA SCIENCE hat die Meeresforschungskapazitäten angeregt und internationale Forschungskooperationen am IRD unterstützt. Langfristig wird dies zu einem besseren Management der schrumpfenden globalen Meeresressourcen beitragen.

Schlüsselbegriffe

Meeresforschung, Meereswissenschaften, Aquakultur, Aquakulturforschung, Reunion, Ozean, Küstengebiete, Artenvielfalt, Meeresökosysteme, Inselstaaten, westlicher Indischer Ozean, Meeresressourcen

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23 Oktober 2020