Skip to main content

Stock Repurchases in the 21st Century: Theory, Evicence and Implications

Article Category

Article available in the folowing languages:

Unternehmen kaufen ihre Gesundheit zurück

Der Rückkauf eigener Aktien ist eine Praxis, die in den Vereinigten Staaten erfolgreich eingesetzt wird, um Unternehmen und die Wirtschaft zu stärken. Jetzt will auch Europa dem Erfolg dieses Modells nacheifern.

Klimawandel und Umwelt

Es gibt viele Wege, die Wirtschaft in Europa zu stärken, und einer davon könnte das Konzept des Rückkaufs eigener Aktien sein. Kauft ein Unternehmen eigene Aktien vom Markt zurück, geschieht dies meist, weil es seine Aktien für unterbewertet hält und den Marktwert der restlichen Aktien erhöhen möchte. Dies ist die Idee hinter dem Rückkauf eigener Aktien. Er wird als ein gesunder Weg zur Aufrechterhaltung des Aktienwertes eines Unternehmen und zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit gehalten.Diese Praxis, die in den Vereinigten Staaten seit Mitte der 80er Jahre sehr verbreitet ist, wurde in Europa erst Ende der 80er Jahre zugelassen. Sie wird als ein wichtiges Werkzeug angesehen, um Aktionären Cash wieder zurückzugeben und hat ein erhebliches Marktwachstum in den USA angekurbelt. Doch in Europa hat der Rückkauf eigener Aktien nicht besonders gut funktioniert und das EU-finanzierte Projekt "Stock repurchases in the 21st century: theory, evidence and implications" (Stock repurchases) will die Gründe herausfinden. Das Projekt untersucht Theorie und Implikationen dieser Rückkäufe. Es möchte Regierungen darüber informieren, wie Rückkäufe zu regulieren sind, sowie Firmen über den Zeitpunkt eines Rückkaufs und Investoren zur Anpassung ihrer Investitionsstrategien beraten. Dazu müssen die Projektpartner die wirtschaftlichen Merkmale und Beschränkungen von Rückkäufen sowie die Fragen, wie diese von den Unternehmen eingesetzt und wie sie durch Regulierung beeinflusst werden, verstehen. Deshalb hat das Projekt eine theoretische Studie über die Ausführung von Rückkäufen durchgeführt und eine andere Studie über die Wahl zwischen Rückkauf und Dividende. Die Vorhersagen der ersten Studie wurden validiert, wodurch man jetzt besser weiß, wie Rückkäufe gemacht werden sollten. In der Zwischenzeit hat die zweite, ebenfalls abgeschlossene Studie wertvolle Ergebnisse veröffentlich, etwa zu den Fragen, wann es besser ist, verfügbares Kapital für Dividenden zu verwenden und wann es besser ist, dieses für den Rückkauf eigener Aktien einzusetzen. Diese Ergebnisse wurden auf hochrangigen Konferenzen wie dem Treffen der Western Finance Association 2009 vorgetragen sowie an verschiedenen Hochschulen diskutiert. Darunter waren die Universität Mannheim, University of Houston, Babson College, Bentley University and Boston University. %Mithilfe dieses Wissens und den Ergebnissen der Studie werden europäische Unternehmen in der Lage sein, Rückkäufe eigener Aktien wirksamer zu nutzen, Unternehmenszusammenschlüsse neu zu beleben, wettbewerbsfähig zu bleiben und das Wirtschaftswachstum anzuregen.

Entdecken Sie Artikel in demselben Anwendungsbereich