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Climate Change, Water and Productivity in the Mediterranean: Capacity Building for Geospatial Modelling

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Klimawandel im ostmediterranen Raum

Durch seine Lage, wo maritimes und kontinentales Klima aufeinander treffen, hat die türkische ostmediterrane Region sowohl hohe Berge als auch weitläufige halbtrockene Ebenen. Forscher haben beste Strategien ausfindig gemacht, um eine Beeinträchtigung lokaler Ökosysteme in diesem Gebiet zu stoppen.

Klimawandel und Umwelt

Das Projekt CLIMED untersuchte sowohl hydrologische als auch biochemische Ablaufraten, um die Beziehung zwischen dem Klimawandel und der Ökosystemproduktivität zu bestimmen. Es nutzte Fernerkundungsdaten, geografische Informationssysteme (GIS) und prozessbasierte Simulationsmodelle, um ökologische Änderungen im Laufe von Zeit und Raum in großem Maßstab zu beurteilen. Forscher modellierten die aktuelle und künftige Dynamik der Nettoprimärproduktivität (NPP) und Hydrologie des Seyhan-Wassereinzugsgebiets an der ostmediterranen Küste der Türkei. Das Ziel von CLIMED bestand darin, eine hochdetaillierte Fallstudie zu schaffen, welche die Hydrologie mit der Vegetationsstruktur und Funktion in einem mediterranen Gebirgsreservoir verbindet. Die Projektpartner entwickelten zwei Instrumentarien auf Basis der Geoinformatik, um den Klimawandel besser zu verstehen. Wasserknappheit stellt eine besondere Herausforderung in der mediterranen Region dar, wo Ressourcen begrenzt sind. Das erste Instrumentarium konzentrierte sich auf den Klimawandel und die Wasserwirtschaft, und modelliertes Wasser, und gelöste Stoffe und Erosionsdynamik unterstützt durch GIS-Analyse und Fernerkundung. Das zweite Instrumentarium verknüpfte Klimawandel und Ökosystemproduktivität durch Quantifizierung und Analyse der Landnutzung sowie Erfassung von Klima-, Boden- und biologischen Daten. Forscher quantifizierten auch Karbon- und Stickstoffgehalt und führten Simulationen von Szenarien steigender Temperaturen durch. Die Daten wurden von 45 Klimastationen in der untersuchten Region erzeugt und auf ein regionales Klimamodell für das Jahr 2070 angewandt. Das Modell wurde genutzt, um Niederschlag, Gesamtverdunstung und Abflusserzeugung vorauszusagen. Der monatliche NPP-Fluss, definiert als Kohlenstoffdioxid-Nettofixierung mal Vegetation, wurde ebenfalls bestimmt. CLIMED schuf auch Forschungskapazitäten durch den Austausch junger Wissenschaftler. Dies führte zu wertvollen Verbindungen zwischen den Hydrologie- und Fernerkundungsgemeinschaften in England, Deutschland, der Türkei und den USA. Die von CLIMED entwickelten Instrumentarien werden daher dazu beitragen, das Verständnis der Auswirkungen des Klimawandels auf Ökosysteme im ostmediterranen Raum zu fördern.

Schlüsselbegriffe

Klimawandel, ostmediterran, Ökosystem, hydrologisch, biochemische Abläufe, Ökosystemproduktivität, ökologischer Wandel, Nettoprimärproduktivität, Hydrologie, Vegetationsstruktur, Geoinformatik, Wasserwirtschaft, Klimamodell

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