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Sustainable development reflexive inputs to world organisation

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Nachhaltige Entwicklung erreichen

Der UN-Erdgipfel in Rio im Jahr 1992 konnte sein Potenzial nicht voll entfalten. Ein EU-Projekt soll die Ursachen dafür ergründen.

Industrielle Technologien

Die Konferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro war ein wichtiges Treffen der Vereinten Nationen (UN), besonders im Hinblick auf das Thema "nachhaltige Entwicklung". Der Gipfel führte zwar zu mehreren Abkommen, diese waren jedoch nicht verbindlich. Insgesamt wird die Meinung vertreten, dass der Gipfel sein volles Potenzial nicht ausschöpfen konnte. Diese Denkweise führte zur Finanzierung des EU-Projekts "Sustainable development reflexive inputs to world organisation" (SUSTAINABLERIO). SUSTAINABLERIO lief drei Jahre lang bis 2012 und umfasste vier Partner europäischer Forschungsorganisationen. Das Projekt war darauf ausgerichtet, zwei Hauptprobleme zu untersuchen. Dies sind erstens die Schwierigkeiten, die in der Translation einer nachhaltigen Entwicklung in solide Politiken im Kontext der Globalisierung bestehen. Zweitens geht es um die Gründe, aus denen Entscheidungsträger nationale Wirtschaften nicht immer in Richtung einer tatsächlichen Nachhaltigkeit führen. SUSTAINABLERIO untersuchte dieses Thema auf verschiedenen Ebenen, dies umfasste die nationale, die EU-weite und die globale Ebene. Über die Aussage hinaus, dass das Konzept der nachhaltigen Entwicklung mit grundlegenden Mängeln behaftet ist, liegt die Antwort auch in internationalen Konflikten über zukünftige Prioritäten und dem Grad der Offenheit gegenüber Änderungen. SUSTAINABLERIO hat fünf einzelne Schlüsselerkenntnisse als Projektergebnisse aufgelistet. Solange kein besserer Mechanismus gefunden wurde, werden internationale Konflikte entweder auf die Welthandelsorganisation (WTO) oder auf den Dispute Settlement Body zurückfallen, beides ist nicht wünschenswert. Eine wirksame Regierungslösung würde Ländern erlauben, zu experimentieren und voneinander zu lernen. Das Projekt hat eine Reihe von Kriterien herausgearbeitet, welche die Einbindung von Klimapolitiken auf EU-Ebene erleichtern. Die Projektmitglieder erforschten auch die Orchestrierung des Klimawandels, was die private Regulierung durch Staaten und zwischenstaatliche Organisationen unterstützen soll. Abschließend empfahl das Projekt die Integrierung von Entwicklungszielen mit Nachhaltigkeitszielen, wobei der Fokus auf die Verbindung von volksbasierten Maßnahmen mit ganzheitlichen Lösungen gelegt werden soll, bei denen der Einzelne nur geringen Einfluss hat. Weitere Ergebnisse beinhalten die Verbreitung der Projektaktivitäten über wissenschaftliche Arbeiten, die an durch Experten geprüfte Fachzeitschriften geleitet wurden, Präsentationen bei Konferenzen, Medieninterviews und die Verbreitung von wissenschaftlichen Arbeiten über das IDDRI-E-Netzwerk. Die Projektarbeit könnte zur Lösung der Konflikte führen und dazu beitragen, dass unsere Welt eine tatsächliche Nachhaltigkeit erreicht.

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