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Modelling individual life histories and population dynamics of predatory aquatic insects: the role of body size

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Die Bedeutung der Größe bei Süßwasserinsekten

Ökologen studierten räuberische Insekten in kleinen stehenden Gewässern, um zu verstehen, inwiefern die Körpergröße Individuen und Populationen in Süßwassernahrungsnetze beeinflusst. Die einzelne Körpergröße kann die Fülle, die Verteilung und die Vielfalt der Arten erklären. Sie beeinflusst aber auch die Konkurrenz und das Räubertum und wie die Ökosysteme auf Störungen reagieren.

Klimawandel und Umwelt

Das Projekt AQUAMOD entwickelte Modelle der Populationsdynamik und Lebensevolutionsgeschichte auf der Basis der Größe für räuberische Süßwasserinsekten, die in kleinen fischfreien Gewässern leben. Es wurden Versuche im Labor durchgeführt, um die richtigen Modellparameter zu bestimmen und deren Anwendbarkeit auf Züge der Lebensgeschichte bei räuberischen Süßwasserinsekten zu prüfen. Drei Arten von Insekten, die die Top-Räuber in stehendem Wasser vertreten, wurden untersucht: Wanzen, Schwimmkäfer und Libellen. Die Wechselwirkungen zwischen diesen Organismen und ihrer Auswirkungen auf die Gemeinschaftsstrukturen sind nicht vollständig verstanden. Allerdings eignen sie sich auch gut für Studien über den Einfluss der Körpergröße auf individuelle Lebensgeschichten und Nahrungsnetz-Interaktionen. Dies liegt daran, dass diese Insekten eine Reihe von Körpergrößen umspannen und sich unterschiedlich an ihre Gewässer anpassen. Eine Fallstudie wurde an einer Wasserkäfergemeinschaft durchgeführt. Sie zeigte, dass die Erhebungsmethoden, die allgemein zur Messung von Süßwasser-Makroinvertebraten verwendet werden, sich erheblich hinsichtlich ihrer Fähigkeit, verschiedene Körpergrößen zu messen, unterscheiden. Daher wurden Kombinationen von zwei oder mehr unterschiedlichen Methoden verwendet, um den Größenbereich und die Gemeinschaftsstruktur in artenreichen Lebensräumen aufzeichnen. Computersimulationen wurden ebenfalls verwendet, um die besten Stichprobenverfahren zu ermitteln. Diese können dann in zukünftigen Studien genutzt werden, um eine kosteneffiziente Bewertung der Biodiversität aquatischer Insekten und anderer wirbelloser Süßwasserlebewesen in kleinen fischarmen stehenden Gewässern bereitzustellen. Es wurden Labor- und Feldexperimente durchgeführt, um den Zusammenhang zwischen Körpergröße und anderen Faktoren bei Räuber-Beute-Interaktionen zu erklären. Eine Studie mehrerer Räuber und ihre häufigsten Beutearten ergab, dass die Nahrungsnetze in kleinen fischfreien Gewässern eng miteinander zusammenhängen. Es wurde auch gezeigt, dass ähnlich große Räuber, die in ähnlich großen Mikrohabitaten eine ganz ähnliche Ernährungsweise haben. Die Projektergebnisse wurden zur Unterstützung eines Folge von Modellen eingesetzt, darunter eins, das die Folgen des Kannibalismus auf die Populationsdynamik untersuchte. Sie wurden auch zur Unterstützung eines Modells der Implikationen der Lebensgeschichte hinsichtlich der Skalierung zwischen Körpergröße und Wachstum für die Evolution der Lebensgeschichte verwendet. Darüber hinaus wurden die Ergebnisse verwendet, um die Auswirkungen der Größe auf die Artenverbreitung zu modellieren. Daten über Wasserinsekten wurden auch in einem umfassenden Überblick über individuelle Reaktionen auf das Prädationsrisiko eingeschlossen. Die Ergebnisse von AQUAMOD verbessern das Verständnis der aquatischen Ökosysteme. Dies werden dazu beitragen, die nachteiligen Auswirkungen des menschlichen Einflusses auf die Süßwasserlebensräume zu mildern.

Schlüsselbegriffe

Süßwasserinsekten, Raubinsekten, Körpergröße, Süßwassernahrungsnetze, Populationsdynamik, Evolutionsgeschichte, stehendes Gewässer, Wanzen, Schwimmkäfer, Libellen, Biodiversität, Räuber-Beute-Interaktionen, Mikrohabitate, aquatische Ökosysteme

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