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Inhalt archiviert am 2024-06-18
The academic voice in quality and internationalisation of Czech and British higher education

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Internationalisierung verschiedener Hochschulbildungssysteme

Im Rahmen einer qualitativen Forschungsstudie wurde untersucht, wie Internationalisierung im höheren Bildungswesen dreier Länder wahrgenommen wird: Australien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich. Untersuchungsgegenstand waren Berichte ranghoher Akademiker, aus denen geschlossen werden konnte, wie der persönliche Hintergrund und die Erfahrungen des Teilnehmers dessen Berufspraxis beeinflussen.

Mit Unterstützung von EU-Fördergeldern bauten die Mitglieder des Projekts 'The academic voice in quality and internationalisation of Czech and British higher education' (ACVOIHE) auf die den Erzählungen zufolge wichtigsten Ereignisse der 81 befragten Akademiker auf, deren Ausbildung durch drei Hochschulsysteme erfolgt war. Durch diesen Ansatz wurde die Befragungsmethode, bei der Studienteilnehmer darum gebeten werden, über wichtige, einschneidende Erlebnisse zu berichten, neu definiert, da sie als besonders geeignet angesehen wird, um die Funktionsweise komplexer, durch menschliches Handeln bestimmter Umfelder zu erforschen. Die Forscher stellten heraus, wie komplex die Phänomene Internationalisierung und Qualität sind und welcher Zusammenhang zwischen ihnen besteht. Dies half den ACVOIHE-Projektforschern, herauszuarbeiten, welch große Rolle sozioökonomische, kulturelle, historische und politische Gegebenheiten für die Form, die das australische, tschechische und britische Hochschulwesen jeweils annahm, spielten. Viele von den Akademikern genannte Probleme wurden berücksichtigt und gewisse Ähnlichkeiten wurden festgestellt. Die befragten Akademiker betonten, dass die Sinnhaftigkeit der Aufnahme oder der Vorschlag bestimmter Modelle zur Internationalisierung sehr kontextabhängig ist. Auch konnte festgestellt werden, dass in allen drei Systemen Bedenken hinsichtlich der Hegemonie der englischen Sprache als globale Verkehrssprache bestehen. Viele der Akademiker zählten die Komplexität, internationale und interkulturelle Kompetenzen bei sich und anschließend bei anderen zu entwickeln, zu den wichtigsten Ereignissen. Dies erforderte das hohe Interesse und Engagement der angehenden Akademiker ebenso wie die Unterstützung und das Engagement durch ihre Hochschulen. Die Projektarbeiten wurden nun dahingehend ausgeweitet, dass die Beschäftigungsfähigkeit von Universitätsabsolventen in Situationen, für die Internationalität eine entscheidende Rolle spielt, ebenso erforscht werden.

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