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Inhalt archiviert am 2022-12-07

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Für Galileo werden mehr Frequenzen benötigt, so de Palacio

Die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Frau Loyola de Palacio, wandte sich an die Delegierten der Weltfunkkonferenz (WRC 2000) in Istanbul mit der Bitte um Unterstützung für das europäische Satellitennavigationsprogramm Galileo. Die Kommissarin, die auch für Verkehr...

Die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Frau Loyola de Palacio, wandte sich an die Delegierten der Weltfunkkonferenz (WRC 2000) in Istanbul mit der Bitte um Unterstützung für das europäische Satellitennavigationsprogramm Galileo. Die Kommissarin, die auch für Verkehr und Energie zuständig ist, hob hervor, daß die Europäische Union im Hinblick auf die unabhängige und ergänzende Entwicklung von Galileo zur Zusammenarbeit mit allen Seiten bereit ist. 'Das kürzlich getroffene Abkommen zwischen der Europäischen Konferenz der Post- und Telekommunikationsbehörden (CEPT) und der Asia Pacific Telecommunity (APT) zeigt, wie wichtig eine internationale Zusammenarbeit auf diesem Gebiet ist', sagte die Kommissarin. Vor weniger als einem Jahr entschied sich die Europäische Union für die Entwicklung der nächsten Generation von satellitengestützten Navigations- und Präzisions-Timingsystemen, deren in Europa entwickelter, moderner Aufbau der Industriestandard des 21. Jahrhunderts sein soll. Daraus ist bereits das EGNOS entstanden, ein System, welches gewöhnliche GPS-Signale verstärkt und so genau arbeitet, dass es für die Lenkung des einfliegenden zivilen Luftverkehrs eingesetzt werden kann. "Diese neue Technik, die sich in Galileo bewähren soll, bedeutet eine radikale Innovation für die Verkehrssysteme, eine Verbesserung der Sicherheit und der Effizienz, eine Senkung der Investitionen in Verkehrs-Infrastruktur und Hardware sowie eine leichtere Neuordnung der Frequenzzuweisung", so die Kommission. Von diesem System erwartet man sich außerdem einen Nutzen für andere Bereiche wie die Landwirtschaft, Notdienste und die Sicherheit auf See. Die Kommission ist zuversichtlich, daß die internationale Gemeinschaft - vertreten durch Delegierte auf der WRC 2000 - die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der EU nutzen und die Zuweisung von Frequenzen an Galileo unterstützen wird.

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