Skip to main content

Article Category

Nachrichten

Article available in the folowing languages:

Kommission begrüßt Abkommen zur Einschränkung der Luftverschmutzung

Die Europäische Kommission begrüßte das kürzlich erzielte Abkommen der EU-Umweltminister zur Einschränkung der Luftverschmutzung durch Stromgeneratoren sowie zur Festlegung neuer Grenzwerte für vier Hauptschadstoffe. Auf diese Weise sollen die Probleme des Sommersmogs und der ...

Die Europäische Kommission begrüßte das kürzlich erzielte Abkommen der EU-Umweltminister zur Einschränkung der Luftverschmutzung durch Stromgeneratoren sowie zur Festlegung neuer Grenzwerte für vier Hauptschadstoffe. Auf diese Weise sollen die Probleme des Sommersmogs und der Übersäuerung angegangen werden. "Das erzielte Abkommen bezüglich der Vorschläge zu Großfeuerungsanlagen und nationalen Emissionshöchstgrenzen wird die Schwefeldioxidemissionen vorhandener Kraftwerke mehr als halbieren", prognostiziert die Kommission. Bis 2010 werden die Gesamtemissionen von Schwefeldioxid um 77 Prozent, die von Stickoxiden um 51 Prozent, von flüchtigen organischen Verbindungen um 54 Prozent und von Ammoniak um 14 Prozent im Vergleich zu den Werten von 1990 reduziert sein. Der Rat hat nun das Ziel der Kommission akzeptiert, die Emissionen noch weiter zu reduzieren, als dies im UNECE-Protokoll, das im Dezember letzten Jahres in Göteborg unterzeichnet wurde, festgelegt wurde. "Damit wird die Gemeinschaft ihr Ziel bezüglich der Übersäuerung zu zwei Dritteln und das gesundheitliche ozonbezogene Ziel zu mehr als 50 Prozent erreichen", so die Kommission. "Dies ist ein Paket, daß die Entschlossenheit der EU zur Festlegung ehrgeiziger Ziele zum Umweltschutz sowie zur Herbeiführung von Ergebnissen unter Beweis stellt. Gleichzeitig legt das Abkommen einen wichtigen umweltbezogenen Richtwert für Verhandlungen mit Beitrittskandidaten für die EU-Erweiterung fest", erklärte Margot Wallström, EU-Kommissarin für Umwelt. Eine Überarbeitung ist für das Jahr 2004 vorgesehen.