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Exzellenzförderung in der Wissenschaft

Horizon 2020, Europas bislang umfangreichstes Programm für Forschung und Innovation, fördert Spitzenforschung als Investition in die Zukunft der Bürger. So unterstützte eine EU-Initiative Wissenschaftler bei innovativen Forschungstätigkeiten, um Beschäftigungsfähigkeit und Laufbahnentwicklung zu fördern.

Gesundheit

Das EU-finanzierte Stipendienprogramm "European Molecular Biology Laboratory interdisciplinary postdocs" (EIPOD) vermittelte jungen Forschern neue Kompetenzen und ein breiteres fachliches Spektrum, was zur Stärkung der globalen Wettbewerbsfähigkeit Europas beitragen wird. EIPOD lud junge Forscher ein, am EMBL (Europäisches Laboratorium für Molekularbiologie) Vorschläge für interdisziplinäre Projekte an einer Fakultät ihrer Wahl zu unterbreiten und diese Projekte umzusetzen. Das EMBL ist eine weltweit führende Forschungseinrichtung und Europas Flaggschiff in der biowissenschaftlichen Laborforschung. Das Projekt finanzierte über einen Zeitraum von drei Jahren Nachwuchsforscher verschiedener Nationalitäten und Fachbereiche. Dabei erfolgte die Beurteilung der Bewerber fast ausschließlich nach der wissenschaftlichen Relevanz und Interdisziplinarität des vorgeschlagenen Projekts. Nicht zuletzt soll das Stipendienprogramm Forscher ermutigen, sich neuen Forschungsgebieten zuzuwenden. EIPOD setzte auf interaktive Projekte der Fakultätsleiter einzelner Einrichtungen und erarbeitete Synergien für sich überschneidende und noch getrennte wissenschaftliche Disziplinen. Neben interdisziplinärer Spitzenforschung profitierten die Stipendiaten von den vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten, Karrierefördermaßnahmen und Betreuung durch Mentoren. Über ein Alumni-Netzwerk haben die Stipendiaten zudem die Möglichkeit, wieder in der nationalen Forschungsarena Fuß zu fassen. Durch gezielte Information und Kommunikation konnten Aufrufe zur Einreichung von Forschungsvorschlägen über die vierjährige Laufzeit nahezu verdoppelt und damit auch die Zahl der Stipendiaten erhöht werden. Da das Konsortium auch ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis anstrebte, betrug der Frauenanteil letztlich fast 50%. Forscher aller Wissenschaftsdisziplinen, von der Medizin bis zur Technik, erwarben im Rahmen dieser Ausbildung neue Fähigkeiten und eine breitere Palette von Kompetenzen für ihre künftige Karriere. So trug EIPOD dazu bei, Europas Spitzenforschung zu fördern und erstklassige Ergebnisse zu erzielen.

Schlüsselbegriffe

Wissenschaftliche Forschung, Spitzenforschung, Molekularbiologie, Stipendienprogramm

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