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Inhalt archiviert am 2022-12-21

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Schwedische Universität wünscht Überarbeitung der RP6-Finanzierung

Laut dem akademischen Senat der schwedischen Universität Uppsala stellen die Vorschläge für das Sechste Rahmenprogramm zu sehr einen Ansatz von oben nach unten durch die Kommission dar. Föderalen Forschungsräten solle mehr Einfluss verliehen werden. In seiner vollständigen A...

Laut dem akademischen Senat der schwedischen Universität Uppsala stellen die Vorschläge für das Sechste Rahmenprogramm zu sehr einen Ansatz von oben nach unten durch die Kommission dar. Föderalen Forschungsräten solle mehr Einfluss verliehen werden. In seiner vollständigen Antwort auf die Vorschläge erklärt der akademische Senat der Universität weiterhin, dass seiner Auffassung nach die jährlichen überstaatlichen Forschungsressourcen in Höhe von insgesamt 3,5 Milliarden Euro stattdessen "mit Hilfe von föderalen Forschungsräten verteilt werden" sollten. Dies hätte den Vorteil, dass die Mittel von gewählten Vertretern der Forschungsgemeinschaft verteilt würden und die Qualität sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene verbessert würde. Der Senat, der Professorinnen und Professoren sowie Studenten der Universität vertritt, behauptet, dass zurzeit "die Idee vorherrscht, dass die [Europäische] Kommission, als Vertreterin sektoraler Interessen, darüber entscheiden sollte, welche Forschungsprojekte Vorrang haben sollten". Obwohl das System nicht neu sei, würde die Einführung offener Koordinierungsmethoden zu weniger Aktivität der jeweiligen Forschungsgemeinschaften in den Mitgliedstaaten führen und kulturelle und wirtschaftliche Forschungsgrundlagen in diesen Ländern untergraben. "Die Glaubwürdigkeit der Regierungen der Mitgliedstaaten wird, mehr noch als in der Vergangenheit, davon abhängen, dass auf überstaatlicher Ebene die gleichen politischen Ziele verfolgt werden wie auf nationaler und zwischenstaatlicher Ebene", so der Senat. Er kam zu dem Schluss, dass der aktuelle Vorschlag "höchst unbefriedigend" sei. Als Reaktion auf die Behauptungen des Senats erklärte ein Sprecher der Kommission, dass ihre Vorschläge nach einem einjährigen Beratungsprozess zustande gekommen sind. "Diese Vorschläge sind nicht aus der Luft gegriffen. Der Beratungsprozess wurde öffentlich bekannt gemacht, er war über das Internet zugänglich und an einem gewissen Punkt muss man eine Wahl treffen. Die Wissenschaftsgemeinschaft wurde außerdem gehört." Der Sprecher wies auch darauf hin, dass das Institut für technologische Zukunftsforschung von äußeren Einflüssen unabhängig ein Jahr lang mit Untersuchungen verbracht hat, welche Prioritäten die angemessensten seien.

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