WSA drängt auf ergebnisgestützten Ansatz zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit
Der europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (WSA) hat am 28. März zwei Standpunkte zur Lebensmittelsicherheit angenommen. In beiden wird zu Maßnahmen, die sich auf einen ergebnisgestützten Ansatz gründen, und zu Vorsorgemaßnahmen aufgerufen. Hinsichtlich der vorgeschlagenen Einrichtung einer europäischen Lebensmittelbehörde sagte der Berichterstatter Verhaeghe von der Gruppe Arbeitgeber des Ausschusses vor der Versammlung, dass die Einrichtung einer solchen Behörde eine "fundamentale Angelegenheit" sei. Der Vorschlag müsse so schnell wie möglich in die Tat umgesetzt werden und die Behörde müsse sich zu einer Vermittlungsstelle für Nahrungsmittelangelegenheiten entwickeln, sagte er. Der WSA ist außerdem der Auffassung, dass die neue Behörde in der Lage sein sollte, im Fall von sich widersprechenden wissenschaftlichen Meinungen als Schiedsstelle zu agieren, oder zumindest bei Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf Themen in ihrem Verantwortungsbereich die erste Instanz zu sein. In seiner Stellungnahme zu den "Vorschlägen zur Hygiene von Lebensmitteln aus tierischen Produkten" unterstützte der WSA die Kommission voll und ganz. Er behauptete jedoch auch, dass der Ausschluss des Einzelhandels von den neuen Regulierungen im Fall von Super- und Verbrauchermärkten ungerechtfertigt sei.