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Inhalt archiviert am 2022-12-21

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Astronomen haben neue Planeten entdeckt

Astronomen melden die Entdeckung von 11 neuen Planeten, bei denen es sich um sogenannte "Exoplaneten" handelt, die um sonnenartige Sterne kreisen. Die Entdeckungen des internationalen Teams sind das Ergebnis einer Reihe von Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Geschwindigkei...

Astronomen melden die Entdeckung von 11 neuen Planeten, bei denen es sich um sogenannte "Exoplaneten" handelt, die um sonnenartige Sterne kreisen. Die Entdeckungen des internationalen Teams sind das Ergebnis einer Reihe von Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Geschwindigkeitsmessung mit Hochpräzisionsstrahlenmesstechnik, die in der Genfer Sternwarte in der Schweiz und der Haute-Provence-Sternwarte in Grenoble (Frankreich) sowie in Forschungsinstituten in den USA und Israel durchgeführt wurden. Bei dieser Methode werden Geschwindigkeitsänderungen eines Fixsterns gemessen, die durch die Richtungsänderung einer von einem "unsichtbaren" Exoplaneten ausgehenden Anziehungskraft hervorgerufen werden. "Einige der neuen Planeten sind ungewöhnlich", berichtete die Europäische Südsternwarte (ESO). Sie entdeckte: - ein aus zwei Planeten bestehendes System, bei dem eine Umlaufperiode fast exakt doppelt so lange wie die andere dauert. "Derartige Fälle (die als "orbitale Resonanz" bezeichnet werden) sind in unserem eigenen Sonnensystem durchaus bekannt", so die ESO; - ein weiteres System aus zwei Planeten mit einem jupiterartigen Planeten und einem weiter außerhalb liegenden massigeren Planeten; - ein Planet mit der ausgedehntesten Umlaufbahn, die bislang gefunden wurde; sie befindet sich in einer Entfernung von 5 bis 127 Millionen Kilometern von ihrem Fixstern; - ein Riesenplanet, der in einer Umlaufbahn um seinen sonnenartigen Fixstern kreist, welcher große Ähnlichkeit mit der Erdsonne aufweist und dessen etwaige Satelliten möglicherweise "bewohnbar" sind (zumindest theoretisch). Der ESO zufolge sind 63 Planeten bekannt, die als Exoplaneten mit einer Mindestmasse unter 10 Jupitermassen in Frage kommen, sowie 67 Objekte mit einer Mindestmasse unter 17 Jupitermassen. "Das derzeitige Astronomenteam hat bislang rund die Hälfte dieser Planeten entdeckt", berichtet die ESO.

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