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Inhalt archiviert am 2022-12-21

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Schwedische Ministerin für Schulwesen und Erwachsenenbildung zufrieden mit EU-Agenda

Die schwedische Ministerin für Schulwesen und Erwachsenenbildung, Ingegerd Wärnersson, erklärte gegenüber CORDIS-Nachrichten, sie sei zufrieden, dass Bereiche aus dem Portefeuille ihres Ministeriums nun in der EU-Agenda erscheinen. Sie erhoffe sich, dass weitere Fortschritte i...

Die schwedische Ministerin für Schulwesen und Erwachsenenbildung, Ingegerd Wärnersson, erklärte gegenüber CORDIS-Nachrichten, sie sei zufrieden, dass Bereiche aus dem Portefeuille ihres Ministeriums nun in der EU-Agenda erscheinen. Sie erhoffe sich, dass weitere Fortschritte in dieser Richtung erzielt werden. Sie hob hervor, dass seit dem Jahr 2000 die Erwachsenenbildung mit Grundtvig ihren eigenen Programmbereich habe, der in der zweiten Phase des Bildungsprogramms Socrates der EU eingeführt wurde. Die Kommission habe auch Grundsätze und Maßnahmen zur Einführung einer Strategie für lebenslanges Lernen aufgenommen, die derzeit sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene zur Debatte stehe, so die Ministerin. "Ich stelle sehr zufrieden fest, dass innerhalb der EU die Themen lebenslanges Lernen und Erwachsenenbildung im Laufe der letzten Jahre zunehmend in den Brennpunkt gerückt wurden. In Schweden besteht eine lange Tradition der Erwachsenenbildung, jedoch muss noch viel getan werden, um die Haltung gegenüber dem Lernen zu erlangen, die für uns notwendig ist, um das Ziel des lebenslangen Lernens für alle zu erreichen", so die Ministerin weiter. Wärnersson sieht der Präsentation des Aktionsplans der Kommission schon entgegen. Ein vorheriger Aktionsplan zum eLearning wurde am 28. Mai auf dem Bildungsrat in Brüssel diskutiert. Die Minister nahmen eine Entschließung an, in der Maßnahmen dargelegt werden, denen bei der Entwicklung von Bildungssystemen in Europa, die von der modernen Informations- und Kommunikationstechnologie unterstützt werden, Priorität einzuräumen ist. "Es ist wichtig, dass die Mitgliedstaaten weiterhin auf eine effektive Integration von IT in ihre Bildungssysteme hinarbeiten und sicherstellen, dass jeder, ungeachtet seines sozialen, wirtschaftlichen oder geographischen Hintergrunds, Zugang zu der neuen Technologie hat und ihre Benutzung erlernt", so die Ministerin. Sie machte besonders auf die Rolle der Lehrer aufmerksam, die nach Ansicht von Ministerin Wärnersson eine fortlaufende Ausbildung hinsichtlich der Benutzung neuer Technologien haben sollten, so dass die neuen Technologien zu einem pädagogischen Instrument in der Ausbildung werden können. Sie fügte hinzu, dass der Erfahrungsaustausch eine sehr wichtige Rolle bei der Demonstration des Potenzials dieser Technologien spiele. Ihrer Meinung nach könnte die EU davon profitieren, Aspekte des schwedischen Bildungssystems in Betracht zu ziehen. Einer dieser Bereiche ist die Initiative Erwachsenenbildung, "ein umfangreiches Programm, das Schweden eingeführt hat, um Arbeitslosen und Personen mit einer unzureichenden Elementarausbildung die Gelegenheit zu bieten, ihre Kenntnisse im Erwachsenenalter zu erweitern." Hinsichtlich der Leistungen der Ratspräsidentschaft im Bildungsbereich ist Ministerin Wärnersson positiv gestimmt. Sie ist zufrieden, dass der Rat im Februar einen Bericht über konkrete zukünftige Ziele für das Bildungssystem angenommen hat und dass die Minister im Mai den Schlussfolgerungen eines Folgeberichts zugestimmt haben. Die Ministerin verwies auch auf die Verabschiedung einer Entscheidung über eLearning im Rahmen der schwedischen Ratspräsidentschaft und brachte ihre Zufriedenheit darüber zum Ausdruck, dass während der Ratspräsidentschaft Schwedens das Thema der Einstellungen im Bereich Naturwissenschaft und technische Ausbildung zur Sprache gebracht wurde. "Auf einem informellen Ministertreffen in Uppsala wurde vor allem vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklungen entschieden, dass Maßnahmen zur Förderung von Einstellungen im Bereich der höheren Bildung und besonders in den Bereichen Naturwissenschaften und Technologie erforderlich sind. Dies ist ein unbedingtes Muss, wenn wir in der Lage sein sollen, den Herausforderungen, denen unsere Gesellschaft gegenübersteht, zu begegnen", so die Ministerin.

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