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Inhalt archiviert am 2023-01-01

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Zahl der Breitbandzugänge steigt, Inhaltsgebühren jedoch nach wie vor unbeliebt

Die neuesten Zahlen für Breitbandzugänge zeigen einen gesunden Anstieg der Personen, die sich für eine solche Einrichtung entscheiden. Die Untersuchungsergebnisse lassen jedoch erkennen, dass die Internetnutzer immer noch nicht gewillt sind, für Online-Inhalte zu zahlen. Ende...

Die neuesten Zahlen für Breitbandzugänge zeigen einen gesunden Anstieg der Personen, die sich für eine solche Einrichtung entscheiden. Die Untersuchungsergebnisse lassen jedoch erkennen, dass die Internetnutzer immer noch nicht gewillt sind, für Online-Inhalte zu zahlen. Ende 2001 verfügten über 18 Millionen Menschen weltweit über einen DSL (digital subscriber line)-Anschluss, die beliebteste Form des Breitbandzugangs, und fünf Millionen über einen Kabelanschluss. Obschon in der Europäischen Union lediglich sechs Prozent der Haushalte über einen Hochgeschwindigkeits-Breitbandanschluss verfügen, lohnen sich die Maßnahmen einiger Mitgliedstaaten, den Dienst leichter zugänglich zu machen. Im VK verzeichneten die Internet-Dienstanbieter einen Anstieg der Nutzerzahlen, nachdem die Gebühren gesenkt wurden. Ein Beispiel hierfür ist das neue Breitbandzugangsprodukt von BTopenworld, das nach der Einführung einer niedrigeren Gebühr inzwischen 8.000 bis 10.000 neue Kunden wöchentlich anzieht. Nach dieser Preissenkung hat sich die Anzahl der Breitbandkunden im VK nahezu verdoppelt. In den Niederlanden sollen 800 Schulen mit einem Breitbandzugang ausgestattet werden. Zuvor hatten US-amerikanische und niederländische Unternehmen ihre Zusammenarbeit angekündigt, um dafür zu sorgen, dass den 800 Schulen und Bildungseinrichtungen außerhalb der Stadtzentren der Breitbandzugang über ein Satellitensystem gewährleistet wird. Ein im Auftrag der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) zusammengestellter Bericht kam zu dem Ergebnis, dass, während in Europa weiterhin Versuche zur Erweiterung der Bandbreite unternommen werden, man in anderen Weltgegenden immer noch mit den Grundlagen zu kämpfen hat. Einer der gravierendsten Vergleiche besagt, dass die 400.000 Einwohner Luxemburgs mehr internationale Bandbreite zur Verfügung haben als ganz Afrika (760 Millionen Einwohner). Gleichzeitig lassen neueste Untersuchungen erkennen, dass die meisten erwachsenen Internetnutzer nicht einsehen, warum man für Inhalte Geld zahlen sollte. Bei einer von Jupiter Media Matrix durchgeführten Umfrage stellten rund 70 Prozent der Befragen die Notwendigkeit in Frage, für Online-Inhalte zu zahlen. 42 Prozent jedoch erwarteten, dass man früher oder später für Inhalte zahlen müsse. Dies liegt geringfügig unter der Zahl der Befragten, die im August 2000 die gleiche Antwort gegeben hatten. Dennoch rechnet man für 2006 mit einem voraussichtlichen Umsatz aus Online-Inhalten in Höhe von 6,5Milliarden Euro. Die höchsten Erträge werden in den Bereichen Audio-/Videounterhaltung (681 Millionen Euro), nicht jugendfreie Inhalte (454 Millionen Euro) und Finanz- und Wirtschaftsnachrichten (397 Millionen Euro) erwartet. "Obwohl das Geschäft mit Online-Inhalten gewinnträchtig ist, deuten diese neueste Umfrage und die Marktprognosen darauf hin, dass der Massenmarkt nach wie vor um fast alles einen Bogen macht, was nach einem Online-Abonnement riecht", so David Card, der Vizepräsident von Jupiter. Eine weitere Umfrage, die von PwC Consulting bei 90 großen spanischen Unternehmen durchgeführt wurde, ergab, dass nahezu die Hälfte davon in den nächsten drei Jahren voraussichtlich über drei Millionen Euro für E-Business-Projekte aufwenden wird.

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