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Start des Wettersatelliten verschoben

Der Start des ersten Satelliten zur Beobachtung der Strahlungsbilanz der gesamten westlichen Hemisphäre wurde am 27. August wegen eines technischen Problems verschoben. Der Meteosat-Satellit der zweiten Generation sollte am Abend des 27. August mit einer Ariane-5-Rakete vom W...

Der Start des ersten Satelliten zur Beobachtung der Strahlungsbilanz der gesamten westlichen Hemisphäre wurde am 27. August wegen eines technischen Problems verschoben. Der Meteosat-Satellit der zweiten Generation sollte am Abend des 27. August mit einer Ariane-5-Rakete vom Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana (Südamerika) abheben. Der Countdown musste jedoch gestoppt werden, als ein Problem im Dialog zwischen den Computern des Kontrollzentrums und der Trägerrakete entdeckt wurde. Nachdem der Fehler erkannt und beseitigt war, lag der mögliche Startzeitpunkt aber schon außerhalb des möglichen Startfensters. Der zweite Startversuch wurde für den 28. August um 22.30 (Weltzeit) festgelegt. Der Satellit wird Wettervorhersagen und Prognosen des Klimawandels liefern, indem er die in die Erdatmosphäre und zurück fließende Infrarotstrahlung misst. Da er alle 15 Minuten neue Daten sendet, können Meteorologen kurzlebige Wetterfronten verfolgen und daraus Rückschlüsse auf langfristige Entwicklungen ziehen. Der Satellit wird eine geostationäre Umlaufbahn in etwa 36.000 km Höhe über der Küste Westafrikas einnehmen und im November erste Daten liefern. Die Entwicklungskosten des Satelliten betrugen rund 14 Millionen Euro, die hauptsächlich vom VK, Italien und Belgien getragen wurden. Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt der Europäischen Weltraumorganisation und Eumetsat, der Europäischen Organisation zur Nutzung meteorologischer Satelliten.

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