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Einschränkungen der Stammzellenforschung in Europa sind selbst in Indien spürbar

Auf Grund der restriktiven Bestimmungen über die Embryonenforschung in manchen europäischen Ländern und den USA wurde in Indien die Ausfuhr jeglichen menschlichen embryonalen Materials verboten, da man befürchtet, dass die weit verbreiteten Fruchtbarkeitsbehandlungen zur "Prod...

Auf Grund der restriktiven Bestimmungen über die Embryonenforschung in manchen europäischen Ländern und den USA wurde in Indien die Ausfuhr jeglichen menschlichen embryonalen Materials verboten, da man befürchtet, dass die weit verbreiteten Fruchtbarkeitsbehandlungen zur "Produktion" von menschlichen Embryostammzellen missbraucht werden könnten. Indische Fruchtbarkeitskliniken, die sich Regelungen entziehen und deren Zahl in die Hunderte geht, lagern menschliche Embryos. Der Ausfuhrstopp soll dem Missbrauch dieser Embryos zuvorkommen. Außerdem wurde bestimmt, dass Ehepaare Embryos nur an Wissenschaftler in Indien weitergeben dürfen, während der Verkauf von Embryos ganz verboten wurde. In Indien traf die Entscheidung auf Kritik. "Das Verbot der Weitergabe von Embryos könnte in der Praxis das Ende unserer Zusammenarbeit mit Instituten im Ausland bedeuten", sagte Mitradas Panicker, Neurobiologe aus Bangalore, Berichten zufolge. In bestimmten EU-Mitgliedstaaten ist ausschließlich die Forschung an importierten Embryonenstammzellen erlaubt, die aus genehmigten Zelllinien stammen müssen.