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Inhalt archiviert am 2023-01-01

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Französische Regierung schlägt Maßnahmen zugunsten von Innovation vor

Nicole Fontaine, die französische Industrieministerin, und ihre Kollegin Claudie Haigneré, Ministerin für Forschung und neue Technologien, stellten bei einem Ministertreffen der französischen Regierung am 11. Dezember eine Mitteilung zur Förderung der Innovation vor. In dem Do...

Nicole Fontaine, die französische Industrieministerin, und ihre Kollegin Claudie Haigneré, Ministerin für Forschung und neue Technologien, stellten bei einem Ministertreffen der französischen Regierung am 11. Dezember eine Mitteilung zur Förderung der Innovation vor. In dem Dokument wird vorgeschlagen, die Bemühungen zu verstärken, die Kluft zwischen Forschung und Entwicklung und der Welt der Industrie in Frankreich zu überbrücken. Mit diesem Aktionsplan bis 2010 hofft man zu erreichen, dass drei Prozent des französischen BIP für Forschung und Entwicklung (F&E) verwendet werden können. Zur Zeit befindet sich Frankreich (mit nur 2,2 Prozent der BIP-Ausgaben) im Vergleich zu anderen großen Mitgliedstaaten in einer schwachen Position, was die Umsetzung von F&E in der Industrie betrifft. Die Mitteilung macht die langfristige Unterstützung der französischen Regierung für Forschung und Entwicklung deutlich: "Innovation ist eine wesentliche Priorität, denn sie bestimmt langfristig Frankreichs Wirtschaftswachstum und ist die Grundlage für eine gute Zukunft für unsere Bürger. [...] Dies ist der erste Schritt, der unseren fortbestehenden Willen zeigt, diese Bemühungen während des gesamten Gesetzgebungsverfahrens zu unterstützen." Der Aktionsplan umfasst eine Reihe konkreter Vorschläge: - Schaffung eines angepassten rechtlichen und steuerlichen Rahmens in Form der SCRU (Société de Capital Risque Unipersonnelle), um die Bedingungen für Einzelinvestoren (Business Angels) zu erleichtern, die innovativen Unternehmen die Mittel für ihre Entwicklung zur Verfügung stellen. In Frankreich gibt es etwa 4000 Einzelinvestoren, was erheblich weniger ist als im VK und den USA, wo es zwischen 300.000 und 400.000 "Business Angels" gibt. - Steuerfreijahre für junge Innovationsunternehmen (die seit weniger als acht Jahren bestehen und Innovationsausgaben von mehr als 15 Prozent haben). - Andere Unternehmen werden ebenfalls von Steuererleichterungen für die Investitionen in F&E-Initiativen profitieren. - Öffentliche Fördermethoden für Innovation werden vereinfacht, um den Zugang zu finanziellen Hilfen zu erleichtern. ANVAR, Agence Nationale de Valorisation de la Recherche, wird eine aktive Rolle bei der Umsetzung dieser Veränderungen übernehmen. - Eine Reihe von Initiativen wird durchgeführt, um die Zahl der Universitätsstudenten, die sich an Forschung und Entwicklung beteiligen, zu erhöhen. Es wird außerdem erwartet, dass Frankreich beim Europäischen Rat im Frühling 2003 Initiativen auf europäischer Ebene vorschlägt.

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