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Inhalt archiviert am 2023-01-13

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Kommission integriert EGNOS in Galileo-Programm

Die Europäische Kommission hat bekannt gegeben, dass sie das Programm EGNOS dem Gemeinsamen Unternehmen Galileo unterstellt hat. Dieser Schritt soll die Programme sowohl administrativ als auch technisch miteinander integrieren, um sicherzustellen, dass sich die beiden System...

Die Europäische Kommission hat bekannt gegeben, dass sie das Programm EGNOS dem Gemeinsamen Unternehmen Galileo unterstellt hat. Dieser Schritt soll die Programme sowohl administrativ als auch technisch miteinander integrieren, um sicherzustellen, dass sich die beiden Systeme optimal ergänzen. Die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Loyola de Palacio erläuterte die Gründe für die Entscheidung: "Dieses [EGNOS]-System, das den von den GPS-Satelliten angebotenen Dienst verbessern wird, wird die Marktdurchdringung von Galileo dank der schnellen Entwicklung einer großen Zahl von Satellitennavigationsanwendungen erleichtern, insbesondere in den Bereichen Verkehr, Landwirtschaft, Fischerei und Telekommunikation." EGNOS, der europäische geostationäre Navigationsüberlagerungsdienst, wurde entwickelt, um das GPS-System zu ergänzen, und er wird es ermöglichen, neue Dienste anzubieten, die denen von Galileo ähnlich sind, wie z. B. größere Genauigkeit, Zuverlässigkeit und besserer Empfang. EGNOS besteht aus Navigations-Nutzlasten, die in geostationären Satelliten installiert sind, die mit einem Bodennetzwerk von 34 Positionsbestimmungsstationen und vier Kontrollzentren verbunden sind. EGNOS wird erheblich zum Erfolg von Galileo beitragen, indem es als sein Vorläufer agiert. Durch EGNOS wird sich die Anzahl der auf dem Markt verfügbaren Positionsbestimmungsanwendungen durch Satelliten stark erhöhen, was wiederum zu einer größeren Nachfrage nach solchen Diensten führen sollte. Die Kommission sieht keine Probleme bei der Integration der beiden Programme und erklärt, dass auf institutioneller Ebene dies der beste Weg sei, die Komplementarität der beiden Systeme zu garantieren. Ein ESA-Sprecher teilte CORDIS-Nachrichten mit, er erwarte, dass der Übergang "sehr glatt" verlaufe.

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