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Inhalt archiviert am 2023-01-13

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Kommissionsbericht zeigt "beispiellose Entwicklung" in Bezug auf F&E-Aktivitäten der EU

Im letzten Jahr hat es eine "beispiellose Entwicklung" hinsichtlich der Forschungspolitik der Gemeinschaft gegeben, heißt es im Jahresbericht 2002 der Kommission zur technologischen Forschung und Entwicklung (FTE) im Jahr 2001. Der am 20. März veröffentlichte Bericht fasst d...

Im letzten Jahr hat es eine "beispiellose Entwicklung" hinsichtlich der Forschungspolitik der Gemeinschaft gegeben, heißt es im Jahresbericht 2002 der Kommission zur technologischen Forschung und Entwicklung (FTE) im Jahr 2001. Der am 20. März veröffentlichte Bericht fasst die bedeutendsten Veranstaltungen im Kalender der Forschungspolitik im Jahr 2001 zusammen. Zuerst bezieht sich der Bericht auf die wichtigsten Meilensteine bei der Schaffung des Europäischen Forschungsraums (EFR). Hierzu gehören die Veröffentlichung der ersten Ergebnisse des Benchmarking nationaler FTE-Politiken; die Kartierung wissenschaftlicher Exzellenz in Europa; die Annahme einer Mobilitätsstrategie für Forscher; das europäische Innovations-Scoreboard; der Aktionsplan für Wissenschaft und Gesellschaft und Mitteilungen über die internationalen und regionalen Dimensionen des EFR. Ein Großteil des Jahres 2001 wurde auch den Vorbereitungen für die Umsetzung des Sechsten Rahmenprogramms (RP6) gewidmet. Der Bericht bezieht sich auf die vorbereitenden Arbeiten in Bereichen wie spezifische Programme, Teilnahmevorschriften und Definition von Instrumenten für das RP6. In dem Bericht wird der anhaltende Erfolg des Fünften Rahmenprogramms (RP5) hervorgehoben und darauf hingewiesen, dass im dritten Jahr des RP5 fast 5.000 Verträge mit über 23.000 Beteiligten unterzeichnet wurden. Die finanzielle Unterstützung der Gemeinschaft für diese Verträge belief sich auf etwa 3,7 Millionen Euro. Was die Art der Maßnahmen betrifft, an denen Menschen teilnahmen, so wurden dem Bericht zufolge weiterhin Maßnahmen auf Kostenteilungsbasis bevorzugt, die mehr als 82 Prozent der zur Verfügung gestellten Mittel ausmachten. Der durchschnittliche finanzielle Beitrag pro unterzeichnetem Vertrag für Maßnahmen auf Kostenteilungsbasis im Jahr 2001 betrug 1,17 Millionen Euro. Das war etwas weniger als im Jahr 2000. Außerdem sank die durchschnittliche Anzahl der Teilnehmer pro Projekt von 6,5 im Jahr 2000 auf 6,26. In dem Bericht wird des Weiteren auf einen Rückgang des durchschnittlichen Finanzbeitrags pro Teilnehmer hingewiesen. Der Bericht zeigt jedoch eine bedeutende Verbesserung der Erfolgsrate von Projektvorschlägen, die von 28 Prozent im Jahr 2000 auf 48 Prozent im Jahr 2001 anstieg. Was das Teilnahmeniveau betrifft, so blieb der Prozentsatz von Forschern aus den Mitgliedstaaten bei fast 86 Prozent stabil, während die Beteiligung der assoziierten Länder mit knapp über zehn Prozent ebenfalls gleich blieb. Die Teilnahme von Forschern der Beitrittsländer erhöhte sich im Jahr 2001. Der Bericht schenkt kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und ihrem Zugang zur Forschung besondere Aufmerksamkeit. Es wurde festgestellt, dass im Jahr 2001 über 4.600 KMU einen Vertrag unterzeichneten. Die KMU stellten auch mehr als 23 Prozent der Teilnehmer in den vier thematischen Programmen und erhielten über 15 Prozent der in diese Programme investierten Gesamtfinanzierung. Eine weitere wichtige Maßnahme, die in dem Bericht zur Sprache kommt, ist die Stellung von Frauen in Bezug auf Forschungsaktivitäten der Gemeinschaft. Der Bericht weist auf die Umsetzung eines Systems zur Geschlechterüberwachung der Kommission sowie das Ziel der Kommission, auf allen Ebenen eine Frauenquote von 40 Prozent zu erreichen, hin. Die Zahlen für 2001 belegen, dass Frauen 30 Prozent der Mitglieder von Follow-up-Panels zu Programmen stellen. Weitere wichtige Veranstaltungen im Jahr 2001 waren unter anderem der Start eines europäischen Netzwerks für wissenschaftliche Kommunikation (GEANT), das 32 nationale Forschungs- und Bildungsnetzwerke miteinander verbindet, sowie die Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit, die durch die Unterzeichnung von Vereinbarungen mit Malta, der Ukraine, Russland und Indien veranschaulicht wird.

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