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Inhalt archiviert am 2023-01-13

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Parlament stimmt für Stärkung des E-Learning-Programms der Kommission

Das Europäische Parlament hat für eine Erhöhung des Etats des von der Kommission vorgeschlagenen E-Learning-Programms von 18 Millionen auf 27 Millionen Euro pro Jahr gestimmt. Die MdEP forderten außerdem eine stärkere Betonung der Bereitstellung von technischer Ausbildung für ...

Das Europäische Parlament hat für eine Erhöhung des Etats des von der Kommission vorgeschlagenen E-Learning-Programms von 18 Millionen auf 27 Millionen Euro pro Jahr gestimmt. Die MdEP forderten außerdem eine stärkere Betonung der Bereitstellung von technischer Ausbildung für Lehrer. Das vorgeschlagene E-Learning-Programm wird von 2004 bis 2006 laufen und zielt auf die Förderung der Integration von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in die Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung in Europa ab. Bei der Annahme des Vorschlags am 8. April in Straßburg nahmen die MdEP eine Reihe von Änderungsanträgen vor. Insbesondere der von dem italienischen MdEP Mario Mauro erstellte Parlamentsbericht stellte den von der Kommission vorgeschlagenen Etat für das Programm in Frage: "Wäre es nicht unüblich [...] für ein Mehrjahresprogramm alljährlich weniger Geld auszugeben als für die vorbereitenden Aktionen zu eben diesem Programm?" Stattdessen unterstützte das Parlament Mauros Vorschlag, den Etat für das Programm selbst auf 54 Millionen Euro über einen Zeitraum von zwei Jahren zu erhöhen und mehr finanzielle Mittel für virtuelle Partnerschaften oder elektronische Partnerschaften zwischen den europäischen Schulen bereitzustellen. Zu den anderen wichtigen Änderungsanträgen gehörten eine stärkere Konzentration auf die Bereitstellung von Weiterbildung für Lehrkräfte, damit sie die IKT und das Internet im Unterricht didaktisch verantwortlich nutzen können. "Wenn die Lehrenden in Europa jetzt nicht die Möglichkeit erhalten, die neuen Technologien sinnvoll und konkret zu nutzen, so bedeutet dies, auf Instrumente zu verzichten, die dem Unterrichtssystem zum Vorteil gereichen können", betonte Mauro. Die MdEP waren außerdem der Auffassung, dass es wichtig sei, die Grundschulen in die Aktivitäten im Rahmen elektronischer Partnerschaften zwischen Schulen einzubeziehen, und lehnten den Vorschlag der Kommission ab, dass das Programm mit Sekundarschulen starten und künftig auf andere Schulniveaus ausgeweitet werden sollte. Darüber hinaus sprachen sie sich dafür aus, dass die für Aktivitäten im Rahmen elektronischer Partnerschaften bereitgestellten Mittel gleichmäßig auf Grund- und Sekundarschulen verteilt werden sollten. In einer separaten Abstimmung billigte das Parlament außerdem die Absicht der Kommission, eine weltweite Version des Erasmus-Programms für Hochschulbildung zu schaffen. Das von der Kommission als "Erasmus World" bezeichnete Programm würde die Förderung des interkulturellen Verständnisses innerhalb der Hochschulen über die EU hinaus auf Drittländer ausweiten. Das Parlament billigte das Programm, schlug jedoch vor, dass es "Erasmus Mundus" genannt werde.

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