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Inhalt archiviert am 2023-01-13

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EIB-Darlehen soll Europa helfen, seine Spitzenposition in der Nanoelektronikforschung zu behaupten

Das IMEC, Europas größtes unabhängiges Forschungszentrum für Mikro- und Nanoelektronik, hat eine deutliche Ausweitung seiner Forschungsinfrastruktur an seinem belgischen Standort angekündigt, die mit einem Investitionspaket in Höhe von 84 Millionen Euro von der Europäischen In...

Das IMEC, Europas größtes unabhängiges Forschungszentrum für Mikro- und Nanoelektronik, hat eine deutliche Ausweitung seiner Forschungsinfrastruktur an seinem belgischen Standort angekündigt, die mit einem Investitionspaket in Höhe von 84 Millionen Euro von der Europäischen Investitionsbank (EIB) und lokalen Partnern unterstützt wird. Das IMEC (Interuniversity Microelectronic Centre) wird ein Darlehen von 46,8 Millionen Euro von der Fortis Bank - mit finanzieller Unterstützung der EIB - für den Bau einer Reihe neuer Einrichtungen, darunter ein Nanoelektronik-Reinraum, ein zentrales Nutzgebäude und ein Bürogebäude, erhalten. Dieses Darlehen wird durch eine Garantie der flämischen Regierung besichert, die im November 2002 bereits 37,2 Millionen Euro bereitgestellt hatte. In einer Rede am 13. November sagte EIB-Präsident Philippe Maystadt: "Mit diesem Darlehen unterstützen wir den Bau einer einzigartigen Forschungsplattform, die es dem IMEC und seinen Partnern erlauben wird, in der Nanotechnologieforschung an vorderster Front zu bleiben." Auf der gleichen Veranstaltung bezeichnete EU-Forschungskommissar Philippe Busquin die Vereinbarung zwischen der EIB und dem IMEC als ein gutes Beispiel für europäische Initiativen auf dem Gebiet der Nanotechnologie, die notwendig seien, "um mit den USA und Asien, die beide in diesem Bereich massive Investitionen durchführen, im Rennen zu bleiben". Das Darlehen über 46,8 Millionen Euro wird über eine günstige Kreditfazilität abgewickelt, die die EIB belgischen Banken für Projekte im Bereich der Innovation anbietet. Der neue Reinraum, eine der wichtigsten vorgesehenen Innovationen, wird es dem IMEC ermöglichen, seine weltweit führende Position in der Forschung auf dem Gebiet der Nanotechnologien zu sichern. Die derzeitige Einrichtung des IMEC ist für Ausrüstungen ausgelegt, die Silizium-Wafer mit einem Durchmesser von 200mm bearbeiten. Die Hersteller von Halbleitern sind allerdings dabei, ihre Produktionsbasis von 200-mm-Silizium-Wafern auf 300mm umzustellen, um die Kosten pro Chip bei großen Produktionsmengen zu verringern. Die Hersteller der Produktionsanlagen entwickeln daher die modernste Ausrüstung nur für 300-mm-Wafer. Fortgeschrittene Prozessforschung muss zukünftig folglich in einer 300-mm-Forschungseinrichtung durchgeführt werden, die dem IMEC nach dem Bau der neuen Infrastruktur zur Verfügung stehen wird. Die Bauarbeiten für die IMEC-Forschungseinrichtung begannen im Februar dieses Jahres. Die technische Infrastruktur wird im April 2004 fertiggestellt werden, sodass die neue Forschungsausrüstung installiert werden kann.

Länder

Belgien

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